DSL-Geschwindigkeit: Für wen sich welcher Speed lohnt
DSL ist inzwischen das Maß der Dinge, was das Surfen im Internet betrifft. Ein Schmalbandzugang per ISDN oder Modem reicht zwar aus, um hin und wieder im gemächlichen Tempo auf Webseiten zu surfen oder um E-Mails zu checken und zu versenden. Um übers Internet fernzusehen oder auch mal Musiktitel und Videos herunterzuladen, braucht es aber eine ordentliche DSL Geschwindigkeit.

Beim Breitbandinternet DSL werden deutlich höhere Geschwindigkeiten erreicht als beim Surfen über ISDN oder Modem. Im Schnitt sind DSL-Geschwindigkeiten zwischen 2000 und 50.000 kbit/s drin. Mit solchen Bandbreiten bauen sich Webseiten ruckzuck auf, Downloads und Uploads funktionieren rasend schnell und selbst anspruchsvolle Anwendungen wie VoIP oder Internet Fernsehen stellen für DSL kein Problem dar. Für wen sich welche DSL-Geschwindigkeit lohnt, lässt sich am persönlichen Surfverhalten abschätzen.
Für Normalsurfer lohnt sich eine kleine DSL-Geschwindigkeit
Den Bedürfnissen der meisten Internetnutzer wird schon ein DSL 2000 Anschluss gerecht. Die DSL Geschwindigkeit mit 2 Mbit/s reicht aus, um im Web zu stöbern, Nachrichten zu lesen, E-Mails abzurufen, zu chatten, zu bloggen, Internetradio zu hören, Überweisungen mittels Online-Banking abzuwickeln, online zu shoppen und gelegentlich Musik oder kurze Videos herunterzuladen. Ideal ist ein solcher 2000er-DSL-Anschluss außerdem für DSL Einsteiger, die regelmäßig im Internet surfen wollen.
Als der Standardanschluss für das Internetsurfen hat sich DSL 6000 etabliert. Bei einer DSL-Geschwindigkeiten von bis zu 6016 kbit/s im Download und maximal 576 kbit/s im Upload lassen sich nahezu alle Multimedia-Anwendungen im Internet nutzen. Übers Internet telefonieren, Filme abrufen oder online spielen, für all das reicht die DSL-Geschwindigkeiten von DSL 6000. Auch ein kleines Netzwerk lässt sich mit dieser DSL Geschwindigkeit betreiben. Kritsch wird es höchstens einmal, wenn mehrere Nutzer parallel auf breitbandigen Online-Anwendungen zugreifen wollen.
Eine hohe DSL Geschwindigkeit braucht es fürs Internetfernsehen
Für Wohngemeinschaften und anspruchsvolle Heimnetzwerke empfiehlt sich die DSL-Geschwindigkeit 16.000. Bei einem Speed von bis zu 16.000 kbit/s im Downstream bauen sich Webseiten im Nu auf und selbst riesige Datenmengen - wie Filme und Spiele - lassen sich superschnell herunterladen. An DSL 16.000 führt zudem kein Weg vorbei, will man Internetfernsehen in ansprechender Qualität am Hausanschluss nutzen.
Bandbreiten von 50 Mbit/s lohnen sich für Triple Play
Das Schnellste, was der Breitbandmarkt derzeit zu bieten hat, ist VDSL. Bei diesem Anschluss muss sich der Nutzer praktisch keine Gedanken mehr um die Geschwindigkeit beim Surfen und Downloaden machen. Die üppigen DSL-Geschwindigkeiten von 25 oder sogar bis zu 50 Mbit/s ermöglichen selbst datenhungrige Anwendungen wie Video on Demand und Fernsehen in HD-Qualität übers Internet. Interessant ist VDSL damit vor allem im Zusammenspiel mit Triple Play – wenn Internet, Telefonie und Fernsehen gemeinsam über einen Anschluss abgewickelt werden.

