Internetanschluss

Auch Dobrindt würde gern schneller surfen

Digitalminister Alexander Dobrindt ist mit seinem Internetanschluss nicht zufrieden. Auch er würde gern schneller ins Netz können. Immerhin hat er einen 16-Mbit/s-Anschluss; 50 Mbit/s für jeden Haushalt ist das Ziel der Regierung.

Alexander DobrindtMinister Dobrindt bekommt nur 16 Mbit/s.© Henning Schacht

Augsburg - Der Minister für digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt (CSU), leidet nach eigenen Angaben "wie viele andere Menschen auch" unter einem lahmen Internetanschluss. "Mein Internet zu Hause ist bei weitem nicht so schnell, wie ich es mir wünsche", sagte Dobrindt der "Augsburger Allgemeinen" vom Freitag. Der Minister ist im oberbayerischen Peißenberg zuhause.

Bei Dobrindt kommen 16 Mbit/s an

Für die meisten ländlichen Regionen sei der zügige Breitbandausbau wichtig, sagte Dobrindt der Zeitung. Jeder Haushalt müsse mit einer Übertragungsrate von mindestens 50 Megabit pro Sekunde ins Netz kommen. "Bei mir sind es bisher 16 Megabit."

50 Mbit/s für alle gefordert

Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2018 in ganz Deutschland schnelles Internet von mindestens 50 Megabit pro Sekunde bereitzustellen. Dieses Ziel sei nur ein Zwischenziel, sagte Dobrindt der "Augsburger Allgemeinen". In Metropolen wie Berlin oder München werden die Menschen bereits in wenigen Jahren mit Geschwindigkeiten von mehreren hundert Megabit ins Netz gehen können, wie der Minister sagte.

Quelle: AFP

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