Virenschutz

AVG räumt sich Recht auf Verkauf von Nutzerdaten ein

AVG, ein Hersteller von Antiviren-Software, ändert seine Datenschutzbestimmungen. Ab dem 15. Oktober behält sich das Unternehmen vor, Nutzerdaten zu Werbezwecken zu verkaufen. Damit soll der kostenlose Virenschutz finanziert werden.

Datenschutzbestimmungen© Wilm Ihlenfeld / Fotolia.com

Berlin - Antivirensoftware-Hersteller AVG räumt sich ab dem 15. Oktober das Recht ein, Nutzerdaten wie Suchanfragen oder den Browserverlauf an Werbetreibende zu verkaufen. Das geht aus den geänderten Datenschutzbedingungen für die Softwarelösungen des Unternehmens hervor. So soll unter anderem Geld mit den kostenlosen Ausgaben der Virenscanner verdient werden. Zukünftig möglicherweise an Dritte verkaufte Daten sollen nach Unternehmensangaben keine Rückschlüsse auf einzelne Nutzer ermöglichen.

Personenbezogene Daten sollen weitergegeben werden

In den Datenschutzbestimmungen heißt es dazu: "Wir geben Ihre personenbezogenen Daten nur dann an Dritte weiter, wenn Sie Ihre Zustimmung dazu gegeben haben, außer unter beschränkten Umständen." Gegenüber "wired.co.uk" erklärte ein Unternehmenssprecher, dass Nutzer auf eigenen Wunsch die Datensammlung unterbinden könnten.

Quelle: DPA

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