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Bis zu 45 Prozent sparen bei Online-Preisvergleichen

Laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen sind zahlreiche Einsparungen möglich durch Preisvergleiche im Internet. Allerdings sollte man vorsichtig sein, denn nicht alle Angebote der Portale sind auch verlässlich.

Düsseldorf/München (red) – Im Internet gibt es viele Möglichkeiten, um Geld zu sparen - etwa durch die zahlreichen Portale, die die Preise von Anbietern aufnehmen und dann in einer Reihenfolge anzeigen. Der Preisvergleich hat aber Verbraucherschützern zufolge in der Regel keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Daher sollte man vorsichtig sein.

Großes Einsparpotential

Das Einsparpotenzial liegt laut Georg Tryba von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bei Preisvergleichen im Internet bei bis zu 45 Prozent gegenüber den Herstellerpreisen. Beispielsweise sind Computer- und Elektronikteile gute Vergleichsobjekte. Außerdem kann man einiges bei Produkten für das Auto, Haushalt oder Freizeit sparen.

Einzelne Portale im Vergleich

Jedoch sei kritisch anzumerken, dass gut jeder dritte bei den Portalen angezeigte Endpreis - oft wegen fehlender Versandkosten - unpräzise oder falsch war, sagt Tryba. Durch Stichproben wurden die Ergebnisse von sechs Portalen bei jeweils zehn Produkten wie zum Beispiel eine Digitalkamera oder Laserdrucker von der Verbraucherzentrale NRW verglichen. Sieger der Stichprobe war idealo.de. Weitere empfehlenswerte Portale sind evendie.de, meta-preisvergleich.de oder guenstiger.de. Weniger gut schnitten die Vergleiche von billiger.de und kelkoo.de ab.

Vollständige und richtige Ergebnisse erzielen

Um zu vollständigen Ergebnissen zu kommen, "empfiehlt es sich, immer den Vergleich auf mehreren Portalen zu starten", so Florian von Keudell von der Computerzeitschrift "Chip". Die relevanten Ergebnisse sollten außerdem auf Herz und Nieren getestet werden, sprich weiter durchgeklickt werden, denn oft verbergen sich noch Kosten wie Versand, nicht eingerechnete Mehrwertsteuer oder Gebühren für Montage hinter dem Angebot. Diese versteckten Kosten werden bei Portalen wie geizhals.de oder preissuchmaschine.de angezeigt. Diese Portale listen dann die Gesamtpreise der gesuchten Artikel, das erspart Zeit und Rechnerei.

Praktische Freeware für Ebay und Amazon

Ergänzend lässt sich dann Software installieren, die kostenlos für den gewünschten Preis Angebote ermittelt, sofern das Gesuchte zur Verfügung steht. Diese Freeware gibt es für Ebay unter dem Namen "Baywatyhcer Pro". Dieses Programm speichert Artikelangaben und sucht nach dem gewünschten Preis. Das gleiche Schema gibt es auch für Amazon, das Programm "amapsys" informiert dann über E-Mail, wenn der Artikel für den eingegebenen Preis zu kaufen ist.

14.04.2009

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