szmtag
Billiger-Telefonieren.de

« zurück » » »

Kompromiss

Die TK-Industrie wird für Überwachungsdienste entschädigt

Bund und Länder haben sich bei der Entschädigung für Telekommunikationsfirmen auf einen Kompromiss verständigt. Dabei geht es um die Kosten, die die Unternehmen wegen der Vorratsdatenspeicherung haben.

Berlin (AFP/cm) - Künftig solle sich die Entschädigung bei Überwachungen von Telekommunikation oder Datenübermittlung stärker nach der Dauer der Maßnahme richten, teilte der Bundesrat am Mittwoch in Berlin nach einer Sitzung des Vermittlungsausschusses mit. Der Bund kam demnach den Ländern entgegen. Die Länder hatten die Entschädigung als zu hoch kritisiert, weil bei einer Ausleitung der überwachten Kommunikation oder Daten je angefangenen Monat die volle Pauschale anfallen sollte. Die jetzt vorgesehenen Sätze orientierten sich nun an kürzeren Intervallen: Erst, wenn die Maßnahme länger als zwei Wochen dauere, falle eine Monatspauschale an.

Folge der Vorratsdatenspeicherung

Bundestag und Bundesrat müssen nun die vom Vermittlungsausschuss empfohlenen Änderungen noch bestätigen. Der Bundestag wollte sich am Donnerstag mit dem Vorschlag befassen, der Bundesrat dann am Freitag. Hintergrund ist das vom Bundestag verabschiedete Gesetz, in dem die Entschädigung für Telekommunikationsunternehmen geregelt ist, die dem Staat im Zusammenhang mit Strafverfolgungen unterstützen müssen. Im Zuge der Einführung der Vorratsdatenspeicherung hatten die Unternehmen geklagt, dass ihr Aufwand und ihre Kosten dadurch erheblich angestiegen seien.

06.03.2009

Das könnte Sie auch interessieren
Innenminister Schäuble wurde Opfer von Hackern

DSL Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist zum Opfer von Computerhackern geworden. Technisch versierte Unbekannte knackten am Dienstag das Content Management System der Internetseite Schäubles.
mehr

Umstrittene Vorratsdatenspeicherung formal bestätigt (Upd.)

Computer Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die so genannte Vorratsdatenspeicherung von Telefon- und Internetdaten formell bestätigt. Damit wurde eine Klage der Iren abgewiesen, die ein noch schärferes Gesetz erreichen wollten.
mehr

Ermittler greifen regelmäßig auf gespeicherte Vorratsdaten zu

Computer In knapp 2200 Ermittlungsverfahren von Mai bis einschließlich Juli 2008 haben Richter den Rückgriff auf Verbindungsdaten von Telefonkunden und Internetnutzern angeordnet - das heißt, in fast jedem zweiten Verfahren.
mehr

Vorratsdatenspeicherung: BVG schränkt Gesetz weiter ein (Upd.)

Klage;Gericht;Hammer;Urteil;Anwalt;Richter Das Bundesverfassungsgericht hat das seit Januar geltende Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung weiter eingeschränkt. Die Karlsruher Richter gaben in einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss einem erneuten Eilantrag gegen das Gesetz teilweise statt.
mehr

Verbände: Vorratsdatenspeicherung nur noch gegen Kasse

Klage;Gericht;Hammer;Urteil;Anwalt;Richter Die Aussetzung der Vorratsdatenspeicherung bei BT durch ein Berliner Gericht bestätigt die Auffassung des Anbieterverbandes VATM, dass die Politik eine verfassungskonforme Entschädigungsregelung finden müsse. Auch der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) begrüßte das Urteil.
mehr

Tarifvergleiche
Anbieter
Service
Hintergrund
Nachrichten
FAQ & Hilfe
Tools
Umfrage

Hatten Sie schon einmal Ärger mit Ihrem Telefonanbieter? Wenn ja, warum?

Nein, ich bin im Großen und Ganzen zufrieden.
Der Anbieter ist kaum zu erreichen.
Die Qualität der Verbindungen ist manchmal schlecht.
Der Wechsel zum neuen Anbieter klappte nicht.
Mir wurde etwas berechnet, das ich nicht genutzt hatte.


Alle Tarif- und Preisangaben brutto. Trotz sorgfältiger Erstellung kann für die Richtigkeit keine Haftung übernommen werden.
Beachten Sie Preise und AGB der Anbieter. Alle Angaben ohne Gewähr. | News-Sitemap

Newsletter

» zur |

Telefon-Tarifrechner-Widget für Ihre Homepage oder Ihr Blog. Ruckzuck angepasst und eingebunden!