Umschaltprozess beachten

DSL-Vertrag besser nicht überhastet kündigen

Wer noch einen alten DSL-Vertrag hat, schleppt häufig ungünstigere Konditionen mit sich herum als Neukunden heute. Da bietet sich der Wechsel zu einem anderen Anbieter an - doch das sollte man nicht überhastet tun.

Router Anschluss© Bernard BAILLY / Fotolia.com

Hannover (dapd/red) - Viele DSL-Kunden wundern sich über die Konditionen für Neukunden, die deutlich günstiger sind als die im eigenen Vertrag. Die logische Alternative für die meisten ist dann der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter. Doch wer seinen DSL Vertrag kündigen möchte, sollte einige Dinge beachten und die Kündigung nicht übers Knie brechen, rät die Computerzeitschrift "c't" in ihrer Ausgabe 2/12. Der Grund: "Wer seinen Vertrag auf die letzte Minute der Vertragslaufzeit kündigt, riskiert damit jedoch, für zwei, vielleicht sogar bis zu sechs Wochen ohne Anschluss dazustehen", sagt "c't"-Redakteur Urs Mansmann.

DSL-Anbieter lassen neue Laufzeit schnell anlaufen

Den Stichtag für die fällige Kündigung klären Kunden am besten mit einem Anruf bei der Service-Hotline. Womöglich hat sich die Vertragslaufzeit irgendwann verändert oder verlängert: "Die Breitbandanbieter nutzen jede Chance, um die Mindestlaufzeit - oft ein Jahr - wieder von Neuem beginnen zu lassen, etwa nach dem Umstieg auf eine andere Bandbreite oder dem Zubuchen einer Option", sagt Mansmann. Mit dem richtigen Kündigungstermin könne dann der neue Kabel- oder DSL Anbieter ausgewählt und der Anschluss zum richtigen Zeitpunkt aktiviert werden.

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