Ebay will mit Skype an die Börse gehen
Die Skype-Gründer versuchten den Konzern für Internet-Telefonie von Ebay zurückzukaufen, Ebay lehnte das Angebot aber ab. Nun will Ebay mit Skype im nächsten Jahr an die Börse gehen.
San Jose/Kalifornien (red) – Nachdem der Rückkauf durch die ehemaligen Skype-Gründer Janus Friis und Niklas Zennström scheiterte, plant Ebay nun den Börsengang mit Skype. Denn Skype brachte Ebay im letzten Jahr zu wenig ein.
Milliardenschwerer Rückkauf scheiterte
Nach Aussage der "New York Times" erwartet Ebay für den Rückkauf von Skype mindestens eine Summe von 1,7 Milliarden Dollar. Jedoch war Ebay das Gebot der ehemaligen Besitzer von Skype zu niedrig, das Unternehmen lehnte den Verkauf ab.
Skype soll 2010 an die Börse gehen
Stattdessen will Ebay das Unternehmen für Internet Telefonie an die Börse bringen. Damit geht Ebay einen neuen Weg mit Skype, um die Fehlinvestition des Kaufs von Skype in 2005 wieder auszugleichen. Skype brachte 2008 dem Mutterkonzern 551 Milliarden Dollar ein, was aber nur sechs Prozent des gesamten Erlöses von Ebay darstellte.
15.04.2009

