Facebook nimmt umstrittene neue AGB zurück (Upd.)
Ein neuer Passus in den AGB gab dem Unternehmen das Recht auch an solchen Daten, die von den Usern längst gelöscht worden waren. Jetzt ruderte Facebook zurück.
Palo Alto (red) - Quasi im Verborgenen hatt das Social Network Facebook seine Geschäftsbedingungen geändert und damit für anhaltenden Ärger sowohl bei Nutzern als auch bei Datenschützern gesorgt. Seit vergangener Woche räumten die AGB Facebook nämlich das Recht ein, auch dann auf Daten von Usern zuzugreifen, wenn diese ihr Profil längst gelöscht haben.
Aufforderung zum Löschen der Profile
Tausende Mitglieder formierten sich unterdessen in Protestgruppen und rufen dazu auf, die Profile kollektiv zu löschen. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg sagte zunächst lapidar, der neue Zusatz in den AGB diene dazu, den Nutzern den Umgang mit ihren Daten zu veranschaulichen. Dienstagnacht hat Zuckerberg aber Medienberichten zufolge einen Rückzieher gemacht und die AGB wieder auf den alten Stand gebracht.
18.02.2009

