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Ausgezwitschert

FC Bayern verhängt Twitter-Verbot für Spieler

Was der FC Bayern und einige seiner Spieler zuletzt in den sozialen Netzwerken veranstalteten, stieß nicht unbedingt auf Gegenliebe bei den Fans. Daher scheint man sich im Verein auf ein Social-Media-Verbot für die Spieler geeinigt zu haben.

München (red) - "Schnabel halten, Tore schießen", könnte das Motto des FC Bayern für die Rückrunde der Bundesliga lauten, denn weder der Verein selbst, noch einige seiner Spieler, haben sich in letzter Zeit mit Ruhm bekleckert, wenn es um das Thema "Social Media" ging.

Social-Media-Pannen beim FC

Während die Bayern-Profis Breno und Timoschtschuk erst kürzlich vom Verein wegen ihrer Twitter-Aktivitäten kritisiert worden waren, schoss der Verein sich letzte Woche selbst ein Eigentor, indem er auf Facebook spektakulär eine Neuverpflichtung ankündigte. Das damit kein Spieler im eigentlichen Sinne gemeint war, sondern die Fans als zwölfter Mann, löste im sozialen Netzwerk eine Welle der Empörung aus. Die Pannen haben wohl jetzt zu einem Social-Media-Verbot, zumindest für die Spieler geführt, berichtet die tz.

Ab 90 Minuten vor dem Spiel wird nicht mehr gezwitschert

Laut der Tageszeitung dürfen die Spieler keine privaten Fotos mehr bei Twitter oder Facebook veröffentlichen. Genauso verboten ist das Einstellen von Fotos, die auf dem Vereinsgelände gemacht wurden, beispielsweise in Umkleide oder Fitnessraum. Zudem dürfen die Spieler ab 90 Minuten vor einem Spiel keine Nachrichten mehr posten, denn, so die Begründung: Die Profis müssten sich auf das Spiel konzentrieren. Was die Spieler von dem Verbot halten, hat daher auch bisher noch kein Vöglein gezwitschert.

30.01.2012

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