Flachbild-Fernseher: Werkseinstellungen sind meist nicht optimal
Flachbild-Fernseher sollen von Werk aus meist falsch eingestellt sein, wie die Zeitschrift "Audio Video Foto Bild" mitteilt. Demnach sei bei einigen Geräten durch richtige Einstellungen eine Bildqualitätssteigerung von 40 Prozent und mehr möglich.
Hamburg (red) – Der Grund warum viele neue Flachbildschirme nach dem ersten Einschalten oft eher ernüchternde Bilder anzeigen, liegt laut der Zeitschrift Audio Video Foto Bild Ausgabe 4/10 darin, dass diese meist von Werk aus falsch eingestellt sind. So zeigen sie beispielsweise nach dem Einschalten knallige bunte Bilder, Doppelkonturen oder auch Bildklötzchen. Um eine gute Bildqualität zu erreichen, müsse der Benutzer erstmal selbst Hand anlegen.
Optimale Bildwiedergabe
Da die Hersteller von Flachbild-Fernsehern ihre Geräte vor dem Ausliefern auf die Präsentation in hellen Verkaufsräumen abstimmen und das Bild somit in solchen Räumen gut erscheint, erhält der Nutzer zu Hause jedoch eine knallig-bunte Bildwiedergabe. Um zu Hause auch eine optimale Bildwiedergabe zu erhalten rät "Audio Video Foto Bild" den Nutzern, die Einstellungen des Bildmodus auf "Normal", "Standard" oder "Benutzer" zu stellen.
Die Hintergrundbeleuchtung
Auch könne es vorkommen, dass das Weiß zu grell und die Schwarztöne zu grau wirken. Hier nennt die Zeitschrift als Grund die Hintergrundbeleuchtung. Um diese zu korrigieren, wird der Tipp gegeben, die Justierung anhand der schwarzen Balken eines Breitbildfilms durchzuführen. Doppelkonturen könne man mit einer niedrigeren Bewegungsverbesserung vermeiden. Des Weiteren sei es wichtig zu wissen, dass die Bildeinstellungen meist nur für die aktuelle Bildquelle gelten.
02.03.2010

