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Nebenwirkungen

Funk-Internet kann offenbar Live-Konzerte stören

Die Zuteilung von neuen Frequenzen fürs Funk-Internet hat offenbar größere Nebenwirkungen als bislang bekannt. Nicht nur die Kabel-Anbieter füchten Störungen, auch Funkmikrofone arbeiten nicht mehr zuverlässig.

Düsseldorf (red) - Laut einem Bericht der WirtschaftsWoche hat der geplante beschleunigte Ausbau des Funk-Internets offenbar ungeahnte Nachteile. Hatten bislang nur die Kabel Anbieter Störungen befürchtet, so wird nun von deutlich weiter reichenden Auswirkungen des Funk-Internets berichtet.

Unkontrolliertes Brummen

Und zwar führe der Funk-Ausbau zu erheblichen Beeinträchtigungen bei Funkmikrofonen. Das führe dazu, dass etwa bei Live-Konzernten die Mikros plötzlich anfingen, unkontrolliert zu brummen. Der Sänger Peter Maffay habe sich schon deswegen beschwert, schreibt das Magazin. Die Bundesregierung habe nämlich bei den geplanten Frequenzzuweisungen übersehen, dass ein Frequenzband bereits belegt sei. Im Bereich 790 bis 862 Megahertz senden laut WiWo noch bis 2015 auch drahtlose Mikrofone, die bei Konzerten und anderen Veranstaltungen eingesetzt werden.

Bildstörungen beim Kabelfernsehen

Kürzlich hatten einige Kabel-Anbieter eine Studie vorgelegt, die zu dem Schluss kommt, dass durch das Funk Internet Bildstörungen beim Kabelfernsehen unvermeidlich seien. Zu einer Bildstörung könne es auch dann kommen, wenn nur der Nachbar Funk-Internet hat, hieß es.

11.05.2009

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