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Fußball-EM schauen? Lieber auf dem Sofa als im Biergarten

Zwei Drittel der Deutschen wollen die Fußball-Europameisterschaft live im TV verfolgen, so das Ergebnis einer Umfrage. Dabei wird am liebsten zu Hause vom Sofa aus geschaut, nur jeder Vierte hat Lust auf Public Viewing.

fernsehenDie Deutschen bleiben beim EM-Schauen gern zu Hause.© Monkey Business / Fotolia.com

Berlin – Die Vorbereitungen für das Fußball-Ereignis des Sommers laufen hierzulande auf Hochtouren. Fast sechs Millionen Bundesbürger wollen Wohnung, Garten oder Auto mit der Nationalflagge schmücken. Die Fußball-EM vereint die Nation aber vor allem vor dem Fernseher. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag des Streaming-Anbieters Zattoo.

Auch Mehrheit der Frauen will vor dem Bildschirm mitfiebern

Das Fernsehprogramm zur EM steht für die Mehrheit fest. Fast sieben von zehn Befragten wollen die EM-Spiele live im TV schauen. Eine Männerdomäne sind diese Fußballturniere dabei schon lange nicht mehr: Auch 64 Prozent der befragten Frauen wollen vor den Bildschirmen mitfiebern. Die größten Fans sitzen in Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Berlin und Hessen. Deutlich geringer ist die Begeisterung in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Nur jeder Siebte will alle Spiele sehen

ARD, ZDF und Sat.1 übertragen alle 51 Spiele der EURO 2016. Vor allem die Begegnungen der Nationalmannschaft stehen dabei im Fokus des Interesses: 63 Prozent der Fußballfans wollen die Spiele von Schweinsteiger, Götze und Co. sehen. Rund ein Drittel konzentriert sich auf die Entscheidungen der Finalrunden. Nur etwa jeder Fünfte geht es locker an und will spontan, nach Lust und Laune, einschalten. Dagegen plant jeder Siebte, alle Spiele zu sehen. Das ist zwar eine Herausforderung, dank Multiscreen heute aber durchaus möglich.

Fußball-EM am liebsten vom Sofa aus

Obwohl Live-Übertragungen in der Kneipe oder auf öffentlichen Plätzen immer beliebter werden, bleibt das heimische Fernsehgerät der Favorit in der Zuschauergunst. Deshalb gibt mehr als die Hälfte der Befragten an, die deutsche Elf vom eigenen TV-Sessel aus anfeuern zu wollen – bevorzugt in Gesellschaft von Familie oder Freunden, etwas seltener möchten sie die Begegnungen der Teams lieber allein sehen. Unter Gleichgesinnten beim Public Viewing zu hoffen, feiern oder zu leiden, hat sich etwa jeder Vierte vorgenommen. Vier Prozent wollen wichtige Spiele zu den Spielzeiten zwischen 15 und 23 Uhr bei der Arbeit verfolgen.

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