Gerüchte über möglichen Verkauf von Skype an Google
Nachdem eBay-Chef Donahue kürzlich überdeutlich klargestellt hat, wie eigenständig Skype doch innerhalb des eBay-Konzerns dastünde, wollen die Gerüchte über einen Verkauf gar nicht mehr aufhören.
Luxemburg (red) - Die Branchen-Gerüchteküche brodelt mal wieder, und das sogar in der seriösen Presse: Laut einem Bericht von "Spiegel Online" rätseln nicht mehr nur Blogger über einen möglichen Verkauf der eBay-Tochter Skype an den Internet-Giganten Google, sondern auch rennomierte Blätter wie das "Wall Street Journal" oder die "Times". Geburtshelfer der neu aufgekommenen Gerüchte ist sicherlich eBay-Chef John Donahoe, der Skype vergangene Woche regelrecht angepriesen hatte.
Donahue preist Skype auf dem Silbertablett an
So wies Donahue beispielsweise darauf hin, wie gering die Verflechtung von Skype mit eBay sei. Man habe nicht vor, hier Synergien zu erzwingen, so der eBay-Chef - dessen Worte in der Folge zahlreiche Analysten auf den Plan rief, die einen Verkauf von Skype an Google ebenfalls propagierten. Dabei war noch vor kurzem in der Branche angemerkt worden, dass die 2,6 Milliarden Dollar, die eBay für Skype bezahlt hatte, vielleicht doch ein wenig zu viel gewesen sein könnten - obgleich das Unternehmen der erfolgreichste Internet-Telefondienst weltweit ist.
28.01.2009

