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"Freizeit-Monitor"

Internet kann Fernsehen in der Freizeit nicht toppen

Zwar verbringen die Deutschen immer mehr Zeit vor dem Computer, doch das Fernsehen ist und bleibt einer Umfrage zufolge die liebste Freizeitbeschäftigung. Wer stattdessen ein Buch liest, danach wurde nicht gefragt.

Hamburg (afp/red) - Nahezu jeder Bundesbürger (97 Prozent) schaltet mindestens einmal pro Woche den Fernseher an, während nur halb soviel regelmäßig ins Internet gehen, wie der am Montag in Hamburg veröffentlichte "Freizeit-Monitor" der Stiftung für Zukunftsfragen zeigt.

Allerdings erhöhte sich der Anteil der Nennungen regelmäßiger Internetnutzung seit 2007 um neun Prozentpunkte auf 48 Prozent. Ähnliche Steigerungsraten verzeichnen das Mobiltelefonieren (plus acht Prozentpunkte) und die Nutzung von Videospielen (plus sechs Prozentpunkte).

Renaissance des Faulenzens

Gleichzeitig kündigt sich laut der Umfrage eine "Renaissance" von Aktivitäten wie Faulenzen, Ausschlafen am Wochenende oder der Mittagsschlaf unter der Woche an. Faulenzen und Nichtstun zum Beispiel nennt demnach jeder zweite Bundesbürger als regelmäßige Freizeitaktivität. Etwa zwei Drittel (65 Prozent) schlafen mindestens einmal pro Woche aus.

Insgesamt hat jeder Deutsche ab 14 Jahren im Schnitt vier Stunden pro Werktag Freizeit. Familien müssten aber mit fast einer Stunde weniger auskommen, während Jugendliche und Ruheständler über den größten Anteil an freier Zeit verfügten. Für den "Freizeit-Monitor 2011" wurden rund 6000 Bundesbürger befragt.

30.08.2011

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