Jeder Zehnte surft immer noch ohne Virenschutz
Immerhin nur noch die Hälfte im Vergleich zu 2005, doch es sind auch jetzt noch zehn Prozent der Internetnutzer ungeschützt im Netz unterwegs. Laut einer aktuellen Umfrage unterschätzen immer noch viel zu viele Anwender die Risiken des ungesicherten Surfens.
Online-Betrug, Identitätsraub, Dialer-Abzocke oder infizierte Webseiten: Immer wieder verunsichern Meldungen über Cyber-Kriminalität die Internet-Gemeinde. Dennoch verzichten zehn Prozent der Internetnutzer komplett auf Virenschutz, fast ebenso viele verlassen sich lediglich auf risikoreiche On-Demand-Scanner. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Umfrage der Sicherheitsexperten von Avira.
Am besten: Echtzeitkontrolle
Die Mehrheit der Internetnutzer verwendet allerdings eine Echtzeitkontrolle, also einen On-Access-Virenschutz: 62 Prozent der befragten Internetnutzer haben demnach eine fest installierte Antivirensoftware im Einsatz, die Dateien auf Viren überprüft, sobald sie vom Benutzer verwendet werden. Viren und Malware lassen sich so sofort erkennen und entfernen. Avira bietet selbst einen kostenlosen On-Access-Virenschutz an.
Online-Scanner immer noch in Betrieb
Neun Prozent der Umfrage-Beteiligten verwenden ausschließlich Online-Scanner, da diese keinen nachteiligen Effekt auf die Arbeitsleistung des PCs haben. Die Überprüfung auf Viren erfolgt allerdings nur dann, wenn der Benutzer dies verlangt. Fast ein Fünftel der Befragten greift gelegentlich auf einen Online-Scanner zurück, um sich parallel zum fest installierten Virenschutz eine zweite Meinung einzuholen.
Rückgang seit 2005
Jeder zehnte PC-Nutzer scheint sich um die Sicherheit seines Rechners im World Wide Web keine Sorgen zu machen und setzt weder On-Access- noch On-Demand-Virenschutz ein. Immerhin: Während laut einer Studie des BSI im Jahr 2005 noch zwanzig Prozent der Internetnutzer ohne Virenschutz surften, sind es nach der jüngsten Avira-Erhebung "nur noch" zehn Prozent.
14.07.2008

