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Zukunftsmusik

Maus, Monitor und Tastatur sind nicht für die Ewigkeit

Wie werden wir in zehn Jahren ins Internet gehen? Gut möglich, dass es dann völlig antiquiert anmutet, was wir heute tun - nämlich, Maus, Monitor und Tastatur zu benutzen. Der mobile Markt werde die Richtschnur vorgeben, prognostizieren Experten.

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Maus, Monitor und Tastatur (MMT) sind nicht für alle Ewigkeit fest vorgeschriebene Komponenten eines Computers, sondern können durch neuartige Ein- und Ausgabegeräte verdrängt werden. Laut "Internet-Agenda 2015", die der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft erarbeitet hat, glauben fast die Hälfte (48 Prozent) der Computerexperten, dass sich in zehn Jahren Alternativen zum MMT-Konzept durchgesetzt haben werden. "Wir befinden uns noch in der Experimentierphase. Aber in zehn Jahren werden neue Methoden zur Steuerung von Computern und zur Darstellung von Computerergebnissen eine Selbstverständlichkeit sein", prognostiziert eco-Geschäftsführer Harald A. Summa.

20 Prozent der Experten äußern in der "Internet-Agenda 2015" konkrete Alternativen zu Tastatur und Maus. Blickkontakt, Spracheingabe und Steuerung durch Bewegung gelten als potenzielle Kandidaten für die nächste Generation der Computerbedienung. "Die innovativen Ideen kommen derzeit vor allem aus den mobilen Computern und Smartphones", stellt Summa fest. Viele Handys verfügen bereits über Sprachsteuerung, die ersten Geräte, die auf Handbewegungen reagieren, sind auf dem Markt. Auf der Ausgabeseite setzen 29 Prozent der Fachleute vor allem auf Projektionstechniken, die den Screen an der Wand, auf der Tischplatte oder in der Brille abbilden. Für viele Anwendungen, insbesondere im Bereich mobiler Computer, gilt auch die Sprachausgabe als Schlüsseltechnologie.

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