2015

Mehr Tote durch Selfies als bei Haiangriffen

Eine verblüffende Statistik: Selfies waren 2015 häufiger Ursache für Todesfälle als Angriffe durch Haie. Natürlich sind es dabei nicht die Fotos selbst, die Menschen das Leben gekostet haben, sondern der Moment der Unachtsamkeit beim Setting für das perfekte Selbstportrait.

HandyfotoSelfies können einer Statistik zufolge lebensgefährlich sein.© puhhha / Fotolia.com

Linden – Der Selfie-Trend ist weltweit kaum zu bremsen. Auch bei den Smartphone-Modellen macht sich das bemerkbar: Immer mehr Handys verfügen über Sonderfunktionen für die Frontkamera wie beispielsweise den Selbstauslöser, der sich per Gestik steuern lässt. Und auch die Selfiecams selbst sind technisch immer besser ausgerüstet und etwa mit einem Weitwinkelobjektiv ausgestattet - schließlich darf auch die beeindruckende Kulisse im Hintergrund nicht fehlen. Und genau das wurde bereits mehreren Menschen zum Verhängnis.

Selfies verursachen tödliche Unfälle

Laut dem Internetportal mashable.com sind im laufenden Jahr mehr Menschen bei einer Selbstaufnahme mit dem Smartphone gestorben als durch einen Haiangriff. So kamen vier Menschen ums Leben, weil sie infolge des Selfies stürzten. Ein 66 jähriger Japaner beispielsweise fiel auf den Stufen beim Taj Mahal, während er versuchte ein Selfie aufzunehmen und starb.

Weitere Menschen wurden überfahren, weil sie sich etwa mit einem Zug auf dem Foto ablichten wollten oder in der Nähe von anderen gefährlichen Gegenständen. Insgesamt starben dem Portal zufolge zwölf Menschen, als sie ein Selfie aufnehmen wollten, aber nur acht bei einer Hai-Attacke.

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