Breitbandausbau

Neues Gesetz: Glasfaser-Ausbau soll effizienter werden

Um den Breitbandausbau zu beschleunigen, sollen bestehende Leitungen für Breitbandkabel geöffnet werden und beim Neubau wird direkt Glasfaser mit verlegt. Der Bundestag hat ein entsprechendes Gesetz auf den Weg gebracht.

Glasfaser Kabel© xiaoliangge / Fotolia.com

Berlin – Der deutschlandweite Breitbandausbau soll zügiger vorankommen und weniger kosten. Deshalb sollen beim Neubau und beim Sanieren von Straßen gleich Glasfaserkabel mitverlegt werden. Der Bundestag verabschiedete am Donnerstagabend ein entsprechendes Gesetz, das allerdings noch durch den Bundesrat muss. Wenn die Länderkammer ebenfalls zustimmt, werden Stadtwerke und andere Betreiber auch dazu verpflichtet, bestehende Energie- und Abwasserleitungen an Straßen, Schienen und Flüssen für Breitbandkabel zu öffnen.

Netzbetreiber dürften viel Geld sparen

Die Bundesregierung erwartet dadurch milliardenschwere Einsparungen bei den Netzbetreibern, was vor allem die Anbindung dünn besiedelter Regionen an das schnelle Internet beschleunigen soll. Das erklärte Ziel lautet, Übertragungsgeschwindigkeiten von 50 Megabit pro Sekunde bis zum Jahr 2018 flächendeckend bereitzustellen. Derzeit sind solche schnellen Zugänge erst in rund 70 Prozent der deutschen Haushalte verfügbar.

Quelle: DPA

Top