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Mobil surfen

Öffentlich zugängliche PCs werden immer beliebter

Nicht jeder kann mit einem eigenen Gerät mobil ins Internet gehen: In Deutschland surfen fast fünf Millionen Menschen an öffentlich zugänglichen Computern, oft über WLAN. Dabei kommen die Nutzer aus allen Altersgruppen.

Berlin (dapd/red) - Das ergab eine repräsentative Umfrage, die der Hightech-Verband Bitkom am Freitag im Berlin vorstellte. Solche Internetzugänge fänden sich in Internet-Cafés, aber auch vermehrt in Bibliotheken und Hotellobbys. Dabei seien es genauso häufig Senioren wie Jugendliche, die sich an öffentlichen PCs ins Netz einwählten.

Mobiles Internet ohne eigenes Gerät

"Öffentliche Computer ermöglichen den Webzugang unabhängig von eigenen internetfähigen Geräten und sind eine beliebte Surfalternative für unterwegs", sagte Dieter Kempf, Mitglied des Bitkom-Präsidiums und Vorstandsvorsitzender des Vereins "Deutschland sicher im Netz".

DSL Wer nicht am eigenen Rechner sitzt, sollte ein paar Dinge beachten. (Foto / Abb.: freeday / Pixelio.de)

Der Verband mahnte jedoch zur Vorsicht bei der Nutzung von öffentlichen Internetzugängen. Bei der Eingabe von Passwörtern sei auf eine verschlüsselte https-Verbindung zu achten. Benutzernamen und Passwörter sollten nie auf öffentlichen PCs gespeichert werden. Auch vom Online-Banking oder der Bezahlung per Kreditkarte sei grundsätzlich abzuraten.

An Hotspots auf die Privatsphäre achten

Um die eigene Privatsphäre zu wahren, sollte prinzipiell in der Browserleiste der private Surfmodus eingestellt werden, empfahl der Hightech-Verband. Auch sollten über öffentliche Rechner keine Daten und Dateien aus dem Web auf private Speichermedien wie eine CD oder einen USB-Stick heruntergeladen werden. Sei dies nicht zu vermeiden, sollte der Speicher danach mit einem aktuellen Virenscanner überprüft werden.

13.05.2011

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