Südkorea

Selfie-Sticks im Visier der Behörden

Selfie-Sticks sind ins Fadenkreuz südkoreanischer Behörden geraten. Drastische Strafen soll es für die potenziell gefährlichen Teleskopstangen zum besseren Selfie-Knipsen geben. Dabei geht es um die angeblich störenden Bluetooth-Funksignale.

Handyfoto© puhhha / Fotolia.com

Seoul (AFP/red) - Sogenannte Selfie-Sticks sind in Südkorea ins Fadenkreuz der Behörden geraten. Die Teleskopstangen mit integriertem Auslöser für Selbstporträts per Smartphone-Kamera erfreuen sich in dem asiatischen Land großer Beliebtheit. Doch das Ministerium für Wissenschaft und Technologie in Seoul sieht bei Modellen mit Bluetooth-Fernauslösung Gefahren. Dabei entstehende Funksignale könnten demnach andere technische Geräte stören und schlimmstenfalls gesundheitliche Schäden zur Folge haben.

Bis zu drei Jahre Haft für nicht zugelassene Selfie-Sticks

Deshalb soll der Verkauf nicht zugelassener Funkversionen künftig mit einer Strafe von 30 Millionen Won (fast 22.000 Euro) geahndet werden - oder mit bis zu drei Jahren Haft. Einstiegsmodelle der Selfie-Sticks gibt es bei fliegenden Händlern in Seoul bereits ab umgerechnet vier Euro. Bluetooth-Armverlängerungen kosten locker das Fünffache. Auch in Deutschland liegen die Teleskopstangen zunehmend im Trend.

Quelle: AFP

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