Stichprobe: Preisportale machen oft unpräzise Angaben
Bei der Schnäppchenjagd im Internet sollten Verbraucher ganz genau hinschauen. Preis-Suchmaschinen zeigen den Endpreis oft nur unpräzise oder falsch an, wie eine Stichprobe von Verbraucherschützern ergab.
Düsseldorf (AFP/cm) - Die Verbraucherzentrale (VZ) Nordrhein-Westfalen hatte die Stichprobe auf sechs verbreiteten Seiten durchgeführt. Insbesondere bei gesondert auszuweisenden Versandkosten waren die Portale demnach oft überfordert. So seien bei 18 von 60 Preisvergleichen die Kosten für den Versand erst gar nicht benannt worden oder um bis zu 35 Euro von der Angabe der Online-Shops abgewichen, erklärte die VZ am Donnerstag in Düsseldorf.
Jeder dritte Endpreis unpräzise
Insgesamt sei mehr als jeder dritte angezeigte Endpreis unpräzise oder falsch gewesen. Dabei blieb demnach keine Suchmaschine fehlerfrei. Bei der Anzeige der Produktpreise allein ist auf die Preisvergleich Portale dem Test zufolge dagegen meist Verlass. Die Verbraucherschützer testeten die Seiten Idealo.de, Billiger.de, Evendi.de, Guenstiger.de, Kelkoo.de und Meta-Preisvergleich.de.
13.02.2009

