Twitter oft für belangloses Gezwitscher genutzt
Der Kurznachrichtendienst Twitter wird oft nur für belanglose Gespräche genutzt. Fast 40 Prozent der Tweets sind laut einer aktuellen Studie wenig gehaltvoll. Das Spam-Aufkommen ist mit rund vier Prozent dazu vergleichsweise gering.
Washington (afp/red) - Ein vernichtendes Urteil haben die Autoren einer US-Studie über den Gehalt der Mitteilungen auf der Online-Plattform Twitter gefällt.
40 Prozent sind sinnloses Geschwätz
40 Prozent der auf Twitter abgesetzten Nachrichten seien "nichtiges Geschwätz" von der Art "Ich esse gerade ein Brot", heißt es in einer am Montag veröffentlichten Studie des Marketing-Unternehmens Pear Analytics im texanischen San Antonio.
Fast 38 Prozent Dialog-Tweets
Für die Analyse wurden 2000 Twitter-Kurznachrichten willkürlich ausgewählt und in die Kategorien "Aktuelles", "Spam", "Eigenwerbung", "Geschwätz", "Gespräch" und "Informationsvermittlung" eingeteilt. Auf Dialog oder Anregung zur Diskussion mit anderen Twitter-Nutzern waren demnach immerhin fast 38 Prozent der sogenannten Tweets ausgerichtet.
Kaum Spamnachrichten
Unternehmenswerbung und Spam machten nur 5,85 beziehungsweise 3,75 Prozent der Kurznachrichten aus, die bis zu 140 Zeichen lang sein dürfen.
19.08.2009

