Notebook oder PC

Vergleichen: Beim Computerkauf auch auf Stromverbrauch achten

Zwar sind Notebooks meist etwas teurer in der Anschaffung als PCs, jedoch haben sie einen geringeren Energieverbrauch und verursachen so weniger Stromkosten. Die dena informiert im Internet über die energieeffizientesten Notebooks, PCs und Monitore.

Internet© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Notebooks überzeugen nicht nur durch ihre Mobilität. Sie sind aufgrund ihrer kompakten, leichten und verbrauchsoptimierten Komponenten auch wesentlich energieeffizienter als PCs mit vergleichbarer Ausstattung samt Monitor und verursachen damit geringere Stromkosten, informiert die Deutsche Energie-Agentur (dena). Angesichts steigender Energiekosten sollten deshalb besonders Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, aber natürlich auch Privathaushalte bei der Beschaffung neuer Computer auf den Stromverbrauch achten. Notebooks seien zwar etwas teurer in der Anschaffung, dafür aber günstiger im Betrieb und stellen somit auf Dauer oftmals die wirtschaftlichere Alternative dar.

Ein PC für Büroanwendungen mit Flachbildschirm verbrauche im Normalbetrieb mehr als dreimal so viel Strom wie ein durchschnittliches Notebook, das im Betrieb rund 30 Watt aufnehme. Im Vergleich dazu hat ein effizienter PC mit Flachbildschirm eine Leistungsaufnahme von zirka 100 Watt, ein ineffizienter PC mit Röhrenbildschirm sogar von rund 200 Watt. Auch im Energiespar-Zustand benötigt ein Notebook weniger als halb so viel Strom wie ein System aus PC und Flachbildschirm.

Unterstützung bei der Beschaffung energieeffizienter Computer und weiterer Bürogeräte bietet die Internetseite www.office-topten.de der dena. Die Office TopTen-Datenbank ermöglicht es, schnell die energieeffizientesten Notebooks, PCs und Monitore zu identifizieren und zu vergleichen. Als zusätzlichen Service enthält das Angebot hilfreiche Informationen zur Energie und Kosten sparenden Nutzung von PC und Co.

Wichtiger Stromspar-Tipp bei der PC-Nutzung: Energiesparfunktion aktivieren. Sie schaltet nicht benötigte Systemkomponenten ab und versetzt den Rechner bei längeren Pausen automatisch in den Ruhezustand. Damit verbraucht er etwa 80 Prozent weniger Strom als im Normalbetrieb. Bei Notebooks können außerdem die Energiespareinstellungen für den Akkubetrieb noch speziell optimiert werden. Ein Bildschirmschoner ist dagegen keine Energiesparoption. Insbesondere animierte Versionen können mehr Strom benötigen als manche Office-Anwendung, so die dena.

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