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Vodafone: Kabelsparte treibt das Festnetzgeschäft an

Vodafone meldet Wachstum bei seinem Festnetzgeschäft - vor allem dank Kabel-Internet. Die Zahl der DSL- und VDSL-Kunden liegt deutlich dahinter. Auf Basis der SIM-Karten sieht sich Vodafone beim Mobilfunk als Nummer zwei in Deutschland.

Vodafone© Vodafone GmbH

Düsseldorf – Der Mobilfunknetzbetreiber und Kabelanbieter Vodafone Deutschland (www.vodafone.de/kabel) sieht sich nach Vorlage der Quartalszahlen für den Zeitraum von März bis Juni 2016 weiter auf solidem Wachstumskurs. "Der rote Renner ist auf Kurs: Wir sind gut ins neue Geschäftsjahr gestartet und wachsen weiter", kommentiert Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter die Zahlen.

Festnetz-Geschäft legt um 4,7 Prozent zu

Die Festnetzsparte legte im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 Prozent zu. Das Kabelgeschäft erwies sich dabei mit einem Wachstumssprung um 9,5 Prozent erneut als Treiber. Von Anfang März bis Ende Juni konnte Vodafone 92.000 neue Kabelkunden gewinnen. Die Zahl der Kabelkunden kletterte auf 3,11 Millionen. Das Wachstum im Geschäft mit DSL- und VDSL-Anschlüssen sah dagegen bescheidener aus. Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 2016/17 kamen 16.000 neue DSL- und VDSL-Kunden hinzu. Hier verzeichnet Vodafone Ende Juni 2,82 Millionen Kunden. Insgesamt lag die Zahl der Festnetz-Kunden bei 5,93 Millionen nach 5,52 Millionen im Vorjahr.

Internetanschlüsse mit hohen Bandbreiten bleiben gefragt. Mehr als die Hälfte aller Kabel-Neukunden würden auf Anschlüsse mit 100 Mbit/s und mehr setzen. Mittlerweile seien mehr als 13 Millionen Haushalte im Kabelverbreitungsgebiet von Vodafone fit für Bandbreiten von bis zu 200 Mbit/s. In ersten Städten bietet der Kabelnetzbetreiber sogar bereits 400 Mbit/s an. Aktuell könnten vier Millionen Haushalte von dieser Surfgeschwindigkeit profitieren, bis Ende 2016 soll der Turbo-Speed für rund sieben Millionen Haushalte verfügbar sein.

Leichter Rückgang bei Mobilfunk-Umsätzen - fast 42 Millionen SIM-Karten

Wegen der durch die Roaming-Regulierung gesunkenen Mobilfunkpreise gingen die Umsätze im Mobilfunk um 0,3 Prozent zurück. Insgesamt hat Vodafone 41,9 Millionen SIM-Karten ausgegeben und sei damit die Nummer zwei auf dem deutschen Markt. Vodafone kommt auf 30,3 Millionen Mobilfunk-Kunden. Der Rest der SIM-Karten verteile sich auf Serviceanbieter sowie vor allem zunehmend für das Internet der Dinge, also die Kommunikation zwischen Maschinen. "Das Internet of Things gewinnt rasant an Bedeutung. Wir erwarten hier für die Zukunft eine überdurchschnittliche Marktdynamik", so Vodafone Deutschland-Chef Ametsreiter.

Highspeed gibt es nicht nur im Kabelnetz, sondern zunehmend auch im Mobilfunknetz. Am Donnerstag hatte Vodafone die erste Basisstation mit 4.5G in Betrieb genommen, die 375 Mbit/s per LTE ermöglicht. In einer nächsten Ausbaustufe sollen 525 Mbit/s erreicht werden. Zum Jahresende sind an ausgewählten Orten dann sogar Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 1 Gbit/s geplant. Das LTE-Netz von Vodafone sei inzwischen für 89 Prozent der erreichbaren Haushalte verfügbar.

Weitere Details zu den aktuellen Festnetz-Angeboten von Vodafone finden sich online unter www.vodafone.de/kabel oder auch direkt über unseren Breitband-Tarifrechner. Das Mobilfunkangebot lässt sich unter www.vodafone.de/handy abrufen.

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