Quartalszahlen

Vodafone: Mehr Kunden entscheiden sich für Kabel

Vodafone kann sich über die aktuellen Geschäftszahlen durchaus freuen: Sowohl im Festnetz wie auch im Mobilfunk gibt es positive Ergebnisse. Besonders stark laufen die Kabelanschlüsse; ein Drittel der Neukunden entscheidet sich für mindestens 200 Mbit/s.

Vodafone© Vodafone GmbH

Düsseldorf – Das DSL-Geschäft des Düsseldorfer Mobilfunknetzbetreibers und Festnetzanbieters Vodafone Deutschland (www.vodafone.de/dsl) kann endlich wieder Kundenwachstum aufweisen. Wie das Unternehmen am Dienstag bei der Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 mitteilte, sei sowohl in der DSL-Sparte als auch beim Prepaid-Geschäft im Mobilfunk eine positive Trendwende mit steigenden Umsatz- und Kundenzahlen erreicht worden.

92.000 neue Festnetzkunden von Juli bis September

Im Zeitraum von Anfang Juli bis Ende September 2016 wuchs der Serviceumsatz der Festnetzsparte im Vergleich zum Vorjahr um 6,1 Prozent. Das DSL-Geschäft konnte gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,9 Prozent zulegen. Mit schnellem Kabel-Internet konnte Vodafone im Vergleich zum Vorjahr sogar um 9,2 Prozent wachsen. Im zweiten Quartal gewann Vodafone insgesamt 92.000 neue Festnetzkunden. Der Großteil von 72.000 Kunden entschied sich für einen Kabelanschluss. Von Anfang Juli bis Ende September schlossen zudem 20.000 Neukunden einen DSL-Vertrag ab. Ende September zählte Vodafone rund 2,84 Millionen DSL- und VDSL-Kunden sowie 3,18 Millionen Kabel-Internet-Kunden.

Über 30 Prozent aller Kabel-Neukunden würden sich inzwischen für Geschwindigkeiten von 200 Mbit/s und mehr entscheiden. 93 Prozent aller Haushalte im Kabelglasfasernetz von Vodafone seien bereits 200 Mbit/s-fähig, 40 Prozent der Haushalte könnten bei Bedarf auf Bandbreiten von bis zu 400 Mbit/s zugreifen. Insgesamt kam das Unternehmen zum Ende des zweiten Quartals auf rund 6,03 Millionen Festnetzkunden. Die Zahl der TV-Kunden ging innerhalb von drei Monaten dagegen weiter um 16.000 auf rund 7,8 Millionen zurück.

Vodafone verwaltet 43,1 Millionen Mobilfunkkarten - wieder mehr neue Prepaid-Kunden

Im Mobilfunkbereich hat Vodafone rund 1,3 Millionen neue Mobilfunkkarten im Vergleich zum Vorquartal hinzugewonnen. Die Düsseldorfer verwalteten Ende September insgesamt inklusive SIM-Karten für MVNO-Kunden und das Internet der Dinge 43,1 Millionen Mobilfunkkarten. Die Zahl der Mobilfunkkunden legte um 238.000 auf rund 30,51 Millionen zu. Davon waren rund 16,62 Millionen Vertragskunden – ein Plus von 20.000 gegenüber dem Vorquartal. Erstmals seit zwei Jahren konnte Vodafone auch im Prepaid-Geschäft wieder steigende Kundenzahlen vorweisen. Die Mobilfunk-Serviceumsätze wuchsen im zweiten Quartal auf rund 1,55 Milliarden Euro an. Der durchschnittliche monatliche Umsatz pro Kunde (ARPU) im Mobilfunk legte bis Ende September auf 15,50 Euro zu. Im Vodafone-Mobilfunknetz sind in den ersten 30 Städten maximale Geschwindigkeiten von bis zu 375 Mbit/s nutzbar, in Berlin und Düsseldorf lassen sich an ersten Stationen bereits 500 Mbit/s im Download realisieren.

Gesamtumsatz wächst im zweiten Quartal auf 2,68 Milliarden Euro

Unter dem Strich erwirtschaftete Vodafone Deutschland von Juli bis September einen Gesamtumsatz von 2,68 Milliarden Euro, der Serviceumsatz mit Diensten trug 2,53 Milliarden Euro dazu bei. "Im Mobilfunk behaupten wir uns ordentlich, im Festnetz wachsen wir ungebrochen stark. Im Prepaid- und DSL-Geschäft ist die Wende geschafft. Und in allen Bereichen gewinnen wir Marktanteile hinzu", kommentierte Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter die Quartalszahlen.

Informationen zu dem Produktangebot und den Tarifen von Vodafone finden sich online unter www.vodafone.de/dsl.

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