Internet der Dinge

Vodafone will Bikinis vernetzen

Im Sommerurlaub der Zukunft könnte das Internet der Dinge laut Vodafone künftig hilfreich zum Einsatz kommen. Als Ideen schweben Vodafone etwa vernetzte Bademode und Taschen mit Ortungsgerät vor.

Vodafone intelligenter Bikini IoT© Vodafone GmbH

Düsseldorf – Der Mobilfunknetzbetreiber Vodafone Deutschland (www.vodafone.de/handy) setzt mit Nachdruck auf das Internet der Dinge. Erst kürzlich hatten die Düsseldorfer als Anwendungsbeispiel einen Roboter vorgestellt, der nach Vorlage eines Smartphone-Fotos ein Portrait anfertigt. Nun präsentiert das Unternehmen Ideen, wie die Vernetzung etwa von Kleidung und Gepäck künftig beim Sommerurlaub helfen könnte.

Sensoren in Bademoden messen UV-Strahlung

In Zukunft seien etwa entsprechend mit Sensoren ausgestattete Bikinis und Badehosen denkbar, die die UV-Strahlung messen. Direkt per Smartphone-App sowie per vibrierendem Chip in der Bademode könnte gewarnt werden, wenn es Zeit ist, sich mit Sonnencreme einzucremen bzw. ein schattiges Plätzchen aufzusuchen. Ein Sonnenbrand soll damit möglichst verhindert werden. Auch für den Nachwuchs könnte es Hightech-Kleidung beispielsweise in Form eines intelligenten Sonnenhutes geben, der neben der Ausstattung mit UV-Sensoren zusätzlich als Ortungsgerät dienen würde. Entfernt sich das Kind aus einem zuvor individuell festgelegten Umkreis, würden die Eltern per App alarmiert und der Standort des Kindes würde sofort angezeigt.

Ortung von verlorenen Gepäckstücken

Praktisch könnte ein solcher Ortungschip auch in Gepäckstücken sein. Smarte Taschen sollen im Verlustfall ihrem Besitzer den Standort melden. Die Ortung erfolge auf kurzen Distanzen per Bluetooth-Technologie, bei größeren Entfernungen könnte GPS und GSM zum Einsatz kommen. Für die Energieversorgung könnte eine Batterie genutzt werden, die rund eine Woche lang einsatzbereit ist. Für Ende 2017 erwartet Vodafone dann einen Meilenstein bei der Hardware-Entwicklung für das Internet der Dinge. Es sollen dann kleine und kostengünstige Batterien erhältlich sein, die nach einmaligem Aufladen bis zu zehn Jahre lang halten.

"Das Internet of Things gewinnt in allen Lebensbereichen rasant an Bedeutung. Hierzu zählt auch intelligente, vernetzte Mode. Dabei geht es um Fitness und Unterhaltung, aber zunehmend auch um Gesundheit und Sicherheit", erläutert Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter. Vodafone sieht sich im Bereich Internet der Dinge als Vorreiter. Weltweit hat der Mobilfunknetzbetreiber rund 40 Millionen Geräte, Maschinen und Fahrzeuge mobil vernetzt.

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