Unerwünscht

Weihnachtsgeschenke landen schnell bei eBay

Unerwünschte Weihnachtsgeschenke landen oft bei eBay oder anderen Seiten im Internet. Noch am späten Heiligabend werden Händler auf der Auktionsplattform wieder besonders aktiv. Vor allem Jüngere wählen das Internet, um Geschenke wieder loszuwerden.

Weihnachtseinkauf© detailblick / Fotolia.com

Berlin (AFP/red) - Viele Deutsche verkaufen Weihnachtsgeschenke schon kurz nach der Bescherung weiter. Auf der Internetplattform eBay steige das Aktivitätslevel bereits am Heiligabend gegen 20.00 Uhr merklich an, schreibt die Zeitung "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe) unter Bezug auf Unternehmensangaben. "Auch in den weiteren Tagen zwischen den Jahren ist die Nutzeraktivität deutlich erhöht", teilte eBay demnach mit.

Für die Verkäufer ist diese Art, unerwünschte Geschenke wieder los zu werden, dem Bericht zufolge allerdings meistens mit Verlusten verbunden. Der Originalpreis lasse sich bei den Verkäufen nur selten erzielen, hieß es.

Jüngere verkaufen eher online

Einer Umfrage des Bitkom zufolge hat vor Weihnachten fast jeder Sechste ab 14 Jahren (15 Prozent) geplant, unerwünschte Geschenke im Internet weiterzuverkaufen oder zu versteigern. Das entspricht gut zehn Millionen Bundesbürgern – im Vorjahr waren es noch acht Millionen. Vor allem Jüngere wollen die Geschenke weiterkaufen, die ihnen nicht gefallen. In dieser Altersgruppe der 14- bis 29-jährigen wählt jeder Vierte den Weg ins Web. Jeder Zweite (51 Prozent) würde unerwünschte Geschenke jedoch zu demjenigen Geschäft zurückbringen, in dem es zuvor gekauft wurde. Ein Viertel der Verbraucher (26 Prozent) verschenkt solche Präsente einfach weiter, jeder Achte (13 Prozent) behält Geschenke, die ihm nicht gefallen.

Quelle: AFP

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