Verbraucherschutz

Weniger Mängel bei Download-Webseiten

Die meisten Webseiten für das Herunterladen elektronischer Bücher, Spiele, Videos und Musik weisen einer EU-Prüfung zufolge heute anders als vor einem Jahr keine Mängel mehr auf.

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Brüssel (AFP/red) - Von 330 unter die Lupe genommenen Seiten sind jedoch 49 oder rund 20 Prozent weiter Gegenstand eines Verfahrens von Behörden und Gerichten, wie die EU-Kommission am Montag in Brüssel mitteilte.

2012 hatte eine Untersuchung ergeben, dass über 75 Prozent von 330 Angeboten offenbar nicht den Vorschriften zum Schutz der Verbraucher entsprechen. Nach näheren Ermittlungen blieben rund 172 Seiten oder mehr als die Hälfte, die das EU-Verbraucherrecht missachteten.

Fehlende und unklare Angaben sind häufige Mängel

Die Prüfer machten drei wiederkehrende Muster von unfairen oder illegalen Praktiken aus: missbräuchliche Klauseln wie unmögliche oder versteckte Haftungsausschlüsse, fehlende Kontaktangaben und unklare Angaben zum Widerrufsrecht. Die Behörden forderten die Anbieter der beanstandeten Seiten auf, die Mängel zu beseitigen. Bei 116 Seiten wurde laut Kommission inzwischen Abhilfe geschaffen, 49 Seiten werden noch untersucht. Bei fünf Seiten wurden die Verfahren demnach wegen Geringfügigkeit eingestellt, zwei Webseiten gebe es nicht mehr.

Quelle: AFP

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