Genau hinsehen

Wieder gefälschte Telekom-Rechnungen unterwegs

Aktuell sind wieder gefälschte Telekom-Rechnungen per Mail in Umlauf. Wer eine bekommt, sollte auf keinen Fall Links anklicken, rät eine Sprecherin der Telekom. So könne man sich Schadsoftware einfangen. Wer aufmerksam ist, kann die Fälschungen recht gut erkennen.

Spam© Marjan Veljanoski / Fotolia.com

Bonn (dpa/tmn) - Betrüger verschicken erneut in großem Stil gefälschte Telekom-Rechnungen. Erhält man eine Mail von Absendern wie "Telekom Deutschland" mit Geldforderungen, sollten tunlichst keine Links zu anderen Seiten in dem Dokument angeklickt werden. "Wir sehen solche Wellen immer wieder", sagt Unternehmenssprecherin Alexa Seiler. Sie rät zur Vorsicht. "Lieber zweimal hinsehen, als vorschnell etwas anzuklicken." Mit einem unbedachten Mausklick kann im schlimmsten Fall Schadsoftware auf den Rechner gelangen. Oder man wird auf eine Seite weitergeleitet, die persönliche Daten ausspäht.

So erkennt man die gefälschten Rechnungen

Auffällig an den Rechnungen, die auch bei Empfängern eingehen, die keine Telekomkunden sind: Es fehlen die persönliche Ansprache und die Anfang des Jahres von der Telekom eingeführten Sicherheitsmerkmale wie E-Mail-Siegel oder Adressdetails der Kunden im Betreff. Ansonsten ist die Aufmachung der Schreiben - abgesehen von kleineren Rechtschreibfehlern - recht nah am Original. Auf der eigens dafür eingerichteten Webseite www.telekom.com/sichere-rechnung erklärt das Unternehmen, wie man echte Rechnungen der Telekom anhand ihrer Sicherheitsmerkmale erkennt.

Auch ein genauer Blick auf die Absenderadresse verrät häufig, dass eine Mail nicht vom angeblichen Absender kommt. Um sie aufzudecken, reicht es in den meisten Mail-Programmen aus, mit der Maus über den Absendernamen zu fahren.

Computer auf Schadsoftware überprüfen

Sollte doch einmal aus Versehen ein Link angeklickt worden sein, rät Alexa Seiler zum sofortigen Check des Computers. Dazu empfiehlt sie den Besuch der Webseite botfrei.de, auf der Nutzer Hilfe und die nötige Software erhalten.

Quelle: DPA

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