Traditionen

Klassisch: Weihnachtswünsche am liebsten per Telefon

Manchen Traditionen kann offenbar nicht einmal die alltägliche Digitalisierung etwas anhaben: Trotz Mail, SMS oder Social Networks übermitteln die Deutschen ihre Weihnachtswünsche zum ganz überwiegenden Teil auf klassische Art am Telefon.

Telefon© Inga F / Fotolia.com

Berlin (afp/red) - Drei Viertel (75 Prozent) wollen Verwandte und Bekannte zum Fest anrufen, wie eine am Sonntag veröffentlichte repräsentative Umfrage des Branchenverbandes Bitkom ergab. Jeder Zweite (52 Prozent) plant demnach, Briefe oder Karten zu schicken. Weihnachtswünsche per E-Mail verschicken wollen 26 Prozent, 20 Prozent planen eine SMS mit Festtagsgrüßen, elf Prozent wollen ihre Wünsche mit einem Web-Eintrag auf einer Netzwerkseite oder einem Blog übermitteln.

Neue Medien nur ergänzend

"Mail, Internet und SMS ergänzen den Gruß per Postkarte oder Telefon, aber verdrängen sie nicht", kommentierte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer die Ergebnisse. Der Anteil der Briefe- und Kartenschreiber habe sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.

Während Frauen öfter als Männer Briefe und Karten schreiben, greifen Männer etwas häufiger zum Telefon oder tippen eine SMS oder E-Mail. Teenager dagegen nutzen für Weihnachtsgrüße mittlerweile lieber soziale Netzwerke als E-Mails. So schreiben nur 30 Prozent aller Befragten unter 20 Jahre eine Mail zu Weihnachten - aber 36 Prozent übermitteln Grüße per Web-Eintrag.

Für die Studie befragte Aris Umfrageforschung im Auftrag des Bitkom 1003 Personen ab 14 Jahren.

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