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Akquisitionen

Umsatzschwund: Der Druck auf die TK-Anbieter steigt

Der Markt ist gesättigt, die Rezession tut ein Übriges: Der Konsolidierungsdruck in der Telekombranche steigt. Mehr Anbieter als bisher werden sich zusammentun (müssen).

Berlin/Düsseldorf (red) - In der Telekom-Branche wird es nach Meinung vieler Branchenexperten künftig häufiger zu Fusionen und Kooperationen kommen als bisher. Auch Übernahmen seien zu erwarten. Das gelte sowohl für den schwächelnden Festnetzmarkt als auch für die DSL-Anbieter und Mobilfunker.

Die Großen bleiben übrig

So geht man beispielsweise bei Booz & Company davon aus, dass die derzeitige Wirtschaftskrise als Katalysator für eine ohnehin notwendige Marktkonsolidierung dienen wird. Kleinere Anbieter werden vom Markt verschwinden, und die Großen, die zumeist solide finanziert sind, werden der Prognose zufolge übrigbleiben.

Margen und auch Netze stehen unter Druck

Für die kommenden Jahre rechnen Experten wie der Bitkom-Verband mit zurückgehenden oder bestenfalls stagnierenden Umsätzen - was nur teilweise der Wirtschaftskrise zuzurechnen sei. Einige Probleme seien branchenspezifisch, wie etwa die Notwendigkeit zu Investitionen in neue Netztechniken oder auch der harte Preiswettbewerb, der den Druck auf die Anbieter erhöht und die Margen senkt. Zudem hätten auch positive Entwicklungen wie etwa der steigende Datenverkehr nachteilige Begleitumstände: Mehr Verkehr heißt auch mehr Netzbelastung.

12.02.2009

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