Was eine Online-Rechnung für den Klimaschutz tut
Die Telekom hat mal ausgerechnet, wie viele Tonnen Papier und welcher Ausstoß an Kohlendioxid bislang durch die Einführung der Online-Rechnung eingespart wurde. Das Feature liegt dem Konzern aber nicht nur aus Umweltgründen am Herzen.
Bonn (red) - Seit Beginn des Angebots von Rechnung Online vor neun Jahren verzichten mittlerweile nach Angaben der Telekom (www.telekom.de) gut 14 Millionen Telekom-Kunden auf ihre monatliche Papierrechnung, mit steigender Tendenz. Das geschieht nicht immer freiwillig, denn in den meisten neuen Tarifen bekommt man ohnehin die Papierrechnung nur noch gegen Aufpreis. Das Eigeninteresse des Konzerns ist klar: Die Online-Rechnungen sind viel billiger als die auf Papier.
Was eingespart wurde
Jeder einzelne Kunde entlastet die Umwelt hierdurch um rund drei Blatt Papier, gestapelt macht das ist eine Papiermenge von über 3800 Metern aus. Um auf diese Höhe zu kommen, müsste man das Empire State Building etwa neun Mal aufeinander stapeln. Würde man diesen Papierturm auf eine Waage stellen können, käme ein Gewicht von 1500 Tonnen heraus – oder anders gesagt: 135 Autobusse. Zusätzlich werden den Angaben zufolge jährlich 2560 Tonnen CO2 eingespart, durch Vermeidung des Transports der Rechnungen per Post und durch reduzierten Verbrauch an Holz, Wasser und Energie.
25.09.2009

