Wenigtelefonierer sind beim Handy-Discounter gut aufgehoben
Auf dem deutschen Handymarkt gibt es inzwischen eine stattliche Anzahl an günstigen Anbietern, die mit Minutenpreisen von unter zehn Cent werben und sich somit auch für Wenigtelefonierer empfehlen, die kaum abgehende Gespräche führen. Doch man sollte aufpassen, denn nicht alle Anbieter lassen eine monatelange Nichtnutzung der Karte zu.
Zwei Gruppen Wenigtelefonierer
Man kann zwei Nutzergruppen unter den Wenigtelefonierern unterscheiden: Wer sein Handy wirklich wenig nutzt, aber immerhin ab und zu mal, gerät nicht ins Visier der Handy Anbieter und braucht sich keine Sorgen zu machen, ob eine Administrationsgebühr, wie die Anbieter es nennen, anfällt. Solche Gebühren erheben manche Anbieter, wenn die Handykarte über mehrere Monate gar nicht genutzt wurde und man sich nur hat anrufen lassen - wenn überhaupt. Damit wäre die zweite Gruppe der Wenignutzer genannt: solche Kunden, die ihr Handy nur aus Sicherheitsgründen haben und nur im absoluten Ausnahmefall nutzen.
Was Wenigtelefonierer beachten sollten
Wenn man sich zur zweiten Gruppe zählt, sollte man vor dem Kauf der Karte in den AGB des Anbieters nachsehen, ob eine Kartenverwaltungsgebühr erhoben wird oder nicht. Solche Gebühren werden im Nachhinein von manchen Anbietern erhoben, wenn eine Handykarte von einem Wenigtelefonierer rund drei Monate nicht aktiv genutzt wurde. Man muss zwischen 1 und 2 Euro rechnen, die dann nachträglich als monatliche Verwaltungsgebühr vom Konto abgezogen werden. Wenn man solche Gebühren vermeiden will, reicht es aus, einmal alle paar Wochen eine SMS zu verschicken oder ein paar Sekunden zu telefonieren, egal ob In- oder Auslandstarife genutzt werden, dann ist dem Mindestnutzungsgebot schon Genüge getan.
Der klassische Wenigtelefonierer hat die Wahl
Die klassischen Wenigtelefonierer, die ihre Handykarte zwar in geringem Umfang, aber regelmäßig nutzen, können sich hingegen an fast alle Handy Discounter wenden, um ein zufrieden stellendes Angebot zu finden. Man sollte aber, wie immer, darauf achten, ob der Tarif zu den Bedürfnissen passt - ob also zum Beispiel ein Community-Tarif oder eine Flatrate dabei ist oder zugebucht werden kann.

