Sicherheitslecks

Android Market bietet Viren offene Türen

"Mehr als jeder dritte Virenbefall kommt mittlerweile über das Herunterladen von Apps aus dem Android Marktplatz", erklärte Michael Klatte, Sprecher des Antiviren-Herstellers ESET, auf der CeBit-Preview.

Touchscreen© Mihai Simonia / Fotolia.com

Hamburg (red) - Da die Plattform kaum kontrolliert wird, seien die Pforten für Kriminelle weit geöffnet. Dort eingestellte Apps würden heruntergeladen, mit Viren und Ausspähprogrammen infiziert und wieder hochgestellt. Die Infektion merke man der App nicht an. Ein Klick auf die verseuchte Anwendung genüge und Smartphones, Tablets oder auch Firmencomputer seien befallen. Ein weiteres, riesiges Einfallstor für Schadsoftware und Ausgangspunkt für Cyber-Attacken sei Facebook.

Android Market bevorzugtes Angriffsziel

"Die Entwicklung von Viren und anderen Schadprogrammen explodiert", so der Sicherheitsexperte von ESET auf der Messe-Vorveranstaltung. Der Marktanteil der Android-Apps hat den Anteil der Apps fürs iPhone längst überflügelt. Damit wird der Android Market zum bevorzugten Angriffsziel der Kriminellen. Da Smartphones immer häufiger mit in die Unternehmen gebracht und in die Firmennetze eingebunden werden, wächst das Sicherheitsrisiko enorm. Auch Spionage und Patent- und Wissensklau nehmen rapide zu. Welche Lösungen angeboten werden, um diese Sicherheitslecks schließen zu können, zeigen CeBit-Aussteller vom 6. bis 10. März in Hannover.

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