BlackandMine: Wenn es etwas teurer sein darf
Ein neuer Anbieter von Handytarifen versucht sich im Premium-Segment. Die Tarife sind teuer, dem Kunden werden allerdings bestimmte Zusatz-Services versprochen. Realisiert wird das Angebot im Vodafone-Netz.
Leonberg (red) – Der neue Anbieter BlackandMine setzt auf eine solvente Kundschaft, die bereit ist, für ein Gefühl der Exklusivität zusätzliche Kosten zu tragen. Ein wirklicher Mehrwert besteht allerdings nur sehr bedingt - beispielsweise im Rahmen eines "Concierge-Services" mit kostenloser Hotline sowie einem "Vor-Ort-Service", den es aber nur in neun deutschen Städten gibt.
Wie bei Vodafone, nur teurer
Die Tarife an sich bestehen aus verschiedenen Bausteinen bestehender Vodafone-Tarife, die es beim Netzbetreiber teils zu merklich geringeren Monatsbeträgen gibt. Die BlackandMine-Tarife kosten monatlich 75, 100, 125, 150 bzw. 250 Euro, enthalten sind je nach Tarif Flatrates fürs Telefonieren oder Surfen, teils auch größere SMS-Kontingente.
Fragwürdiger Zusatznutzen
Des Weiteren wird bei jedem Tarif eine einmalige Anschlussgebühr von 50 Euro fällig - das ist doppelt so viel wie marktüblich. Wie bei allen anderen Vertragstarifen im Vodafone-Netz kann auch zu BlackandMine die alte Handynummer mitgenommen werden. Wer Wert legt auf "exklusives Branding", so die Eigenwerbung des Anbieters, und eine schwarze Sim-Karte, die man bloß beim Einlegen ins Handy zu Gesicht bekommt, kann sich auf blackandmine.com weitere Infos holen.
19.06.2009

