Das bis dato billigste Handy der Welt kostet 11 Euro
Es ist angeblich das billigste Handy der Welt derzeit, das neue Vodafone 150. Nur 11 Euro müsse man für die mobile Strippe auf den Tisch legen. Das Handy, das aus einer anderen Zeit zu stammen scheint, wurde speziell auf Nutzer in Schwellenländern zugeschnitten.
London (red) – Für Nutzer in Schwellenländern können die Kosten von Mobiltelefonen mitunter eine erhebliche Barriere darstellen. Aus diesem Grund hat Vodafone nun zwei neue, extrem günstige und speziell auf sogenannte Wachstumsmärkte zugeschnitte Handys vorgestellt.
Das billigste Handy kostet nur 11 Euro
Das eine neue Billigst-Handy nennt sich Vodafone 150 und soll schon für 15 US-Dollar zu haben sein – das sind umgerechnet 11 Euro. Es ist laut Vodafone das bis dato billigste Handy der Welt. Für das Schwestermodell mit der Bezeichnung Vodafone 250 müsse der Nutzer 20 US-Dollar, also etwa rund 15 Euro, auf den Tisch legen. Die beiden Geräte sollen in den nächsten Wochen zunächst in Indien und mehreren Ländern Afrikas, darunter Kongo, Ghana, Kenia sowie Tansania und Südafrika, auf den Markt kommen.
Handys scheinbar aus einer anderen Zeit
Die preiswerten Handys scheinen wie aus einer anderen Zeit; sie erinnern an die ersten Modelle vor 15 Jahren. Die Ausstattung ist sehr einfach, mehr als Telefonieren und Simsen ist kaum drin. Dennoch sollen die beiden Geräte eine exzellente Sprachqualität bieten. Außerdem unterstützen sie mobile Bezahlsysteme. Bereits heute würden rund elf Millionen Kunden von Vodafone ihr Handy nutzen, um mobil Überweisungen zu tätigen oder um Rechnungen zu bezahlen.
Das Vodafone 150 sieht aus wie aus einer anderen Zeit, ist dafür aber extrem billig.
Die Ausstattung ist mehr als einfach
Das Vodafone 150 verfügt über ein monochromes Display mit 96 x 64 Bildpunkten, polyphone Klingeltöne, Vibrationsalarm, Taschenrechner und ein Telefonbuch mit bis zu 100 Einträgen. Der Akku reiche für maximal fünf Stunden Sprechzeit und bis zu 400 Stunden Standby. Der Schwestermodell hat ein Farbdisplay mit 128 x 128 Pixeln und zusätzlich ein Radio an Bord.
23.02.2010

