Der Trend geht inzwischen zum Dritt-Handy
Bei einer repräsentativen Umfrage unter gut 1000 Personen hat sich gezeigt, dass von der Generation 65-Plus nur jeder Zweite ein eigenes Handy hat. Bei den Jüngeren hingegen geht der Trend nicht nur zum Zweit-, sondern inzwischen schon zum Dritthandy.
Berlin (red) - Bei älteren Menschen sind die Berührungsängste bei der Nutzung moderner Kommunikationsmittel größer als gedacht. Laut einer repräsentativen Umfrage des Branchenverbands Bitkom besitzt die Hälfte aller Menschen ab 65 Jahre in Deutschland überhaupt kein Handy. In der Altersgruppe von 50 bis 64 Jahre verzichtet ein Viertel auf die Nutzung eines Mobiltelefons.
Angebote für Senioren offenbar unbeliebt
Viele ältere Menschen trauen sich an Handys offenbar nicht heran oder möchten gezielt keines nutzen, obwohl es spezielle Angebote gerade für Senioren gibt. So kommen immer mehr Smartphones mit größeren Displays auf den Markt. Zudem gibt es inzwischen eine Reihe von Mobiltelefonen, die besonders einfach zu bedienen sind - allerdings optisch arg zu wünschen übrig lassen.
Viele haben zwei oder sogar drei Handys
Für die Jüngeren gehört das Handy inzwischen zur Grundausstattung. Laut der Umfrage ist es inzwischen weit verbreitet, dass Handynutzer zwei oder mehr Mobiltelefone besitzen. Mehr als ein Fünftel aller Deutschen (21,5 Prozent) besitzt mindestens zwei Handys. Bei den unter 50-Jährigen verfügen fast 60 Prozent der Befragten über mindestens zwei Handys, ein Viertel sogar über drei oder mehr Geräte. Ob diese Handys auch genutzt werden oder vielleicht nur in der Schublade liegen, wurde nach Auskunft eines Bitkom-Sprechers allerdings nicht gefragt.
18.01.2010

