E-Plus macht 28 Prozent des Umsatzes nicht mit Telefonie
Der Düsseldorfer Mobilfunkanbieter E-Plus hat im zweiten Quartal von der Nachfrage bei Datendiensten und Smartphones profitiert und Umsatz und Gewinn gesteigert. Dabei entstünden 28 Prozent der durchschnittlichen Kundenumsätze abseits der Telefonie.
Düsseldorf (ddp/red) - Wie E-Plus (www.eplus.de) am Dienstag mitteilte, erhöhte sich der Gesamtumsatz inklusive Handyverkäufe um 0,8 Prozent auf 803 Millionen Euro. Der Umsatz bei den Serviceleistungen wuchs um 2,0 Prozent auf 772 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verbesserte sich um 3,6 Prozent auf 345 Millionen Euro.
Datentarife werden immer wichtiger
"Nach den guten Ergebnissen des abgelaufenen Quartals wollen wir auch in der zweiten Jahreshälfte weiter wachsen", sagte der Chef der E-Plus Gruppe, Thorsten Dirks. Dabei wolle man neben günstigen Sprachtarifen künftig verstärkt mit preiswerten Datenangeboten und attraktiven Smartphones für sich werben. Dazu solle das Datennetz beschleunigt und ausgebaut werden.
Keine eigenen Tarife mehr
Zum 30. Juni 2010 zählte die Tochter des niederländischen KPN-Konzerns nach eigenen Angaben 19,6 Millionen Kunden. In den vergangenen zwölf Monaten habe die E-Plus-Gruppe rund 1,4 Millionen zusätzliche Nutzer für die eigenen Marken und über Kooperationspartner hinzugewonnen - 300.000 davon im abgelaufenen zweiten Quartal. Schon seit einiger Zeit legt Eplus keine neuen Handytarife mehr unter eigenem Namen auf, sondern nur noch über neue Marken wie Base oder simyo.
27.07.2010

