Ein Drittel der Handynutzer hat zwei und mehr Geräte
Eine neue Studie zum deutschen Mobilfunkmarkt zeigt, dass acht von zehn Deutschen mittlerweile ein Handy haben - oder, besser gesagt, mindestens eins. Dass eine SMS ein Telefonat ersetzen kann, denken übrigens erstaunlich wenige.
Taunusstein (red) - Acht von zehn Deutschen zwischen 14 und 69 Jahre (80 Prozent) verfügen heute über ein Mobilfunkgerät. Dabei ist für viele (66 Prozent) das Handy ein ständiger Begleiter, der Sicherheit gibt (51 Prozent). Das ergab eine Onlinebefragung des IFAK Institutes unter 1.011 Mobilfunknutzern Ende März 2009.
Das IFAK Institut hat in einer Eigenstudie den deutschen Mobilfunkmarkt analysiert und die Bedeutung des Handys für den Nutzer ausgelotet. Die Studie zeigt: Das Mobiltelefon ist aus dem Alltag vieler nicht mehr wegzudenken. Acht von zehn Personen in Deutschland verfügen mindestens über ein Handy. Ein Drittel (33 Prozent) der Handynutzer hat sogar zwei und mehr Mobilfunkgeräte.
Dabei ist das Mitführen eines Handys eine Frage der Sicherheit: Sechs von zehn Handynutzern (66 Prozent) bezeichnen ihr Mobilfunkgerät als einen ständigen Begleiter. Die Hälfte (51 Prozent) fühlt sich mit dem Handy in der Tasche sicherer. Besonders Frauen (62 Prozent) und ältere Handynutzer über 60 Jahre (59 Prozent) sehen in einem Mobilfunkgerät einen Sicherheitsgarant.
Neben Telefonieren ist das Schreiben von SMS die am häufigsten verwendete Funktion. Die Hälfte der Handynutzer (53 Prozent) schreibt regelmäßig SMS. Ganz besonders die Nutzerinnen und Nutzer unter 30 Jahre (14-19 Jahre: 70 Prozent; 20-29 Jahre: 76 Prozent) verfassen sehr häufig Kurznachrichten. Etwa ein Drittel der unter 30-Jährigen schreibt sogar lieber eine SMS als zu telefonieren. Im Durchschnitt ersetzt jedoch nur für ein Viertel (25 Prozent) die schnelle Kurznachricht ein Telefonat.
27.05.2009

