Franzosen verschickten Neujahrs-SMS gleich dutzendfach
Eine Fehlfunktion sorgte dafür, dass Kunden des französischen Mobilfunkanbieters Orange in der Silvesternacht ungewollt massenhaft SMS und MMS verschickten. In einigen Fällen liefen so Beträge von mehreren hundert Euro auf.
Paris (red) - Mehreren hundert Handynutzern soll dies einem Bericht der BBC zufolge passiert sein. Teilweise wurden die gleichen SMS und MMS zu Dutzenden verschickt, in Extremfällen schlug der Fehler mit mehreren hundert Euro pro Kunde zu Buche.
SMS wurden dutzendfach kopiert
Anscheinend wurden gesendete Nachrichten aufgrund eines Netzwerkfehlers vervielfältigt und liefen so zu mehrfach beim Empfänger ein. Laut Le Parisien wurden wohl auch einfache SMS in teurere MMS umgewandelt. Ein verwunderter Kunde berichtete sogar von über 300 MMS, die in dieser Nacht an seine Freunde verschickt wurden.
Laut Orange entstand das Problem nur beim Senden von SMS und MMS zu einem anderen Mobilfunknetz, der Anbieter selbst weist die Schuld von sich. Orange versicherte jedoch, keinem Kunde würden durch die Probleme Mehrkosten entstehen, jede SMS und MMS würde nur einmal berechnet.
04.01.2011

