Großer Andrang beim iPad-Verkaufsstart in Deutschland
iPad-Fieber nun auch in Deutschland: Hunderte Apple-Fans harrten europaweit seit den frühen Morgenstunden vor den Geschäften aus, die das iPad verkaufen. Mit einem Monat Verzögerung kann man das iPad nun auch außerhalb der USA kaufen.
Linden (red) – Der Verkaufsstart des Apple iPad hat am Freitag begonnen. Kaum ein Produkt hat in den vergangenen Monaten mehr Aufsehen erregt als Apples neuer Tablet-Computer. Der Andrang vor den Stores ist dementsprechend groß. Hunderte Apple-Fans warteten zum Teil schon seit den frühen Morgenstunden vor den Shops, um einen der Tablet-Computer zu ergattern. Alleine vor dem Berliner Gravis-Store warteten mehr als 250 iPad-Fans. Einige Filialen der Gravis waren bis mittags mit der ersten Lieferung bereits ausverkauft. Im Laufe des Tages wurden aber weitere Lieferungen erwartet.
Medienbranche hofft auf Durchbruch
Die Medienbranche erhofft sich durch das kompakte Gerät mit dem Touchscreen einen Durchbruch für das digitale Geschäft. Zum Verkaufsstart des iPad starteten mehrere deutsche Verlage, darunter Welt und Spiegel, eine spezielle Version ihrer Inhalte für das iPad. Man hofft, dass das iPad den Markt der tragbaren Computer revolutioniert, so wie einst das iPhone den Markt der Mobiltelefone revolutionierte.
iPad Tarife im Rechner anzeigen lassen
Auf Billiger-Telefonieren.de kann man sich bei der Suche nach Tarifen fürs mobile Internet die iPad Tarife extra anzeigen lassen. Der Preis für das iPad liegt in Europa zwischen 499 und 799 Euro. Damit ist der Tablet-PC mit dem Touchscreen anstelle einer Tastatur deutlich teurer als ein kleines Netbook. Die internationale Markteinführung wurde von Apple allerdings um einen Monat verschoben. Der Grund dafür war, dass in den ersten vier Wochen nach dem Start in den USA unerwartet viele iPads verkauft wurden. In den ersten vier Wochen waren es mehr als eine Million Geräte. Analysten haben geschätzt, dass Apple in diesem Jahr etwa fünf Millionen iPads verkaufen wird.
iPad kann bei Unternehmen punkten
Das iPad kann, im Gegensatz zum iPhone, scheinbar auch bei deutschen Unternehmen punkten. Der Versicherungskonzern Allianz erwägt laut "Wirtschaftswoche" seine Außendienstmitarbeiter mit dem Tablet-Computer auszustatten. Der Autohersteller Daimler testet das iPad in 40 seiner US-Autohäuser und BMW prüft, ob das iPad künftig als Ersatz für Blackberry-Handys dienen kann.
28.05.2010

