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Ansturm

iPhone 4S: Engpässe schon vor Verkaufsstart

Der Enttäuschung vieler Fans, die sich statt eines verbesserten iPhone 4 gleich ein völlig neues Modell erwarteten, schlägt sich nicht in den Vorbestellungen nieder. Teilweise gibt es schon vor Verkaufsstart Engpässe.

Touchscreen© Mihai Simonia / Fotolia.com

New York (afp/red) - Der US-Telekommunikationsgigant AT&T verzeichnet einen wahren Ansturm auf das iPhone 4S. Binnen zwölf Stunden gingen mehr als 200.000 Vorbestellungen ein, so viele wie nie zuvor bei einem iPhone, wie das Unternehmen am Freitagabend (Ortszeit) mitteilte. Apple selbst hat bekannt gegeben, dass innerhalb eines einzigen Tages mehr als eine Million iPhone 4S vorbestellt worden seien und somit der bisherige Rekord beim iPhone 4 von 600.000 Vorbestellungen an einem Tag übertroffen wurde.

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Auch in Deutschland ist der Ansturm auf das neue iPhone enorm: o2 (www.o2-online.de) hat bereits mitgeteilt, dass online derzeit keine Vorbestellungen mehr möglich sein. Das geplante Kontingent ist anscheinend schon vergeben. Auf Facebook rät der Anbieter jedoch dazu, in den Shops Vorbestellungen aufzugeben. Bei der Telekom soll es auch zeitweise Probleme mit dem Server gegeben haben, im Moment scheint aber alles wieder zu funktionieren. Im Apple Store sollte man sich derzeit auf ein bis zwei Wochen Lieferzeit einstellen.

Neuheiten stecken unter der Haube

Apple hatte das iPhone 4S am Dienstag vorgestellt. In den USA und in sechs weiteren Ländern, darunter Deutschland, kommt es am 14. Oktober in den Handel, von Monatsende an wird es in 22 weiteren Staaten verkauft. Seit Freitag können Kunden die Geräte aber vorbestellen.

Das iPhone 4S unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht von der vierten Generation des Smartphones, das Apple im vergangenen Jahr herausgebracht hatte. Es hat aber einen schnellerer Prozessor, einen stärkerer Akku, eine leistungsfähigere Antenne und ist mit der Sprachsoftware Siri ausgestattet, mit der die Bedienung des Geräts erleichtert werden soll. Beobachter gehen davon aus, dass der Tod von Apple-Mitbegründer Steve Jobs am Mittwoch die Nachfrage nach dem neuen iPhone weiter steigern wird.

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