Mobile Datennutzung: 37 Prozent tun's nie
Einer aktuellen Erhebung zufolge tun sich die Deutschen mit mobilen Internetzugängen immer noch recht schwer. Demnach wählen sich 37 Prozent all jener, die einen mobilen Internetzugang haben, nie ein. Gründe für die Zurückhaltung wurden viele genannt.
Aachen (red) - Die Aachener Marktforscher von Dialego haben untersucht, inwieweit die Deutschen die Möglichkeiten des mobilen Internets nutzen - und sie stießen bei ihrer Erhebung auf eine immer noch ausgeprägte Skepsis. Betragt wurden im März rund 1000 Menschen. Danach verfügen zwar rund zwei Drittel der Handybesitzer (64 Prozent) über ein internetfähiges Handy, allerdings hat nur ein Viertel (26 Prozent) von ihnen einen Vertrag mit unbegrenztem Internetzugang abgeschlossen. 24 Prozent haben immerhin einen begrenzten Zugang zu mobilen Internet-Diensten.
Zu teuer, zu umständlich
22 Prozent derjenigen mit einem Internet-Vertrag wählen sich täglich oder mehrmals wöchentlich mit ihrem Mobilfunkgerät ins Internet ein. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass mehr als ein Drittel (37 Prozent) der Personen, die einen mobilen Zugang ins Internet haben, diesen gar nicht nutzen. Die zentralen Gründe für die Zurückhaltung: Verbraucher finden mobiles Internet teuer und die Handhabung umständlich.
Zu kleine Displays, zu langsam
Drei Viertel (74 Prozent) derjenigen, die auf die Webdienste ihres Netzbetreibers nur selten oder gar nicht zurückgreifen, schreckt der hohe Preis. 72 Prozent surfen lieber am PC, denn dort bleibt ihnen erspart, was sie ebenfalls beklagen - zu kleine Displays (46 Prozent). Ein knappes Drittel (31 Prozent) moniert die langsame Übertragungsgeschwindigkeit und ein knappes Viertel (23 Prozent) die schlechte Bedienbarkeit.
11.05.2009

