Mobiles Internet schlägt MMS um Längen
Eine aktuelle Studie belegt, dass deutsche Handynutzer weiterhin SMS-vernarrt sind und MMS-scheu. Das mobile Internet auf dem Vormarsch, die Bildmitteilungen hingegen werden kaum genutzt, obwohl inzwischen fast jedes Handy eine Kamera hat.
Münster (red) - Der Provider The Phone House (TPH) hat in einer repräsentativen Umfrage unter 1.041 Handynutzern in Deutschland zwischen 14 und 65 Jahren herausgefunden, dass hierzulande das Handy immer noch hauptsächlich für Telefonie und das Versenden von Kurzmitteilungen (SMS) genutzt wird.
MMS nutzt kaum jemand
95,3 Prozent der Befragten gaben an, regelmäßig mit ihrem Handy zu telefonieren. 84,4 Prozent schreiben mehrmals im Monat SMS. Dagegen hat sich die MMS (Multimedia Messaging Service) in Deutschland bislang kaum durchgesetzt. Obwohl jeder zweite Deutsche (53,2 Prozent) sein Handy häufig als Kamera verwendet, leiten mit 17,2 Prozent die wenigsten ihre Fotos direkt per MMS an Freunde oder Verwandte weiter.
Radio und MP3 zieht auch gut
Das mobile Internet hingegen ist in der Beliebtheit der Deutschen weiter auf dem Vormarsch: 32 Prozent der deutschen Handybesitzer nutzen es bereits heute mindestens einmal im Monat – Tendenz steigend. Neben Telefonie und Versenden von SMS ist das Anhören von Radio-Programmen oder MP3-Songs (42,6 Prozent der Befragten) eine weitere beliebte Nutzung des Mobiltelefons.
22.02.2010

