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Warnung

Smartphones können mit einfachen Apps abgehört werden

Wer günstig mit seinem Smartphone surfen will, greift gerne auf öffentliche WLAN-Hotspots zurück, die das Surfen zum Nulltarif erlauben. Doch wenn man das tut, sollte man wissen, auf welches Risiko man sich einlässt.

Telefonieren© Luis Camargo / Fotolia.com

Hannover (dapd/red) - Die Computerzeitschrift "ct" warnt jedoch vor dem Surfen über diese frei zugänglichen Hotspots. Denn sie erlaubten es, Smartphone-Nutzer gezielt abzuhören und die Geräte zu manipulieren oder anzugreifen. Dafür reichten einfache Apps, mit denen Betrüger sich in die Daten anderer User einloggen und deren Datenverkehr einsehen können. So sei es leicht möglich, Zugang zu persönlichen Daten zu bekommen oder E-Mails über den fremden Account zu verschicken.

Vorsicht bei bekannten Namen

Eine andere Masche laut ct: Angreifer setzen einen gefälschten Hotspot auf. Sie verwendeten dafür Namen wie "Telekom" oder "Freies WLAN" und lockten Surfer an. Wer einmal einem solchen Netz aufgesessen sei, öffne sein gesamtes Smartphone für Betrüger. "ct" rät deswegen, auf öffentliches WLAN zu verzichten und nur dort online zu gehen, wo das Netz verschlüsselt ist - in der Regel also zu Hause oder im Büro. Unterwegs sollten Anwender auf kostenpflichtiges UMTS oder GPRS zurückgreifen.

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