Studie: Wie gefährlich SMS am Steuer wirklich sind
Eine Langzeitstudie der Virginia-Tech-Universität zeigt, wie gefährlich das SMS-Tippen am Steuer wirklich ist. Wer beim Autofahren eine SMS schreibt, setzt sich demnach einem 23-fachen Unfallrisiko aus.
Wien (red) – Wer beim Autofahren eine SMS schreibt, erhöht sein Unfallrisiko laut einer Studie um das 23-fache. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher der Virginia High Tech Universität. Bei der Studie wurden Videokameras in die Führerhäuser von LKW-Fahrern montiert, um ihr SMS- und Fahrverhalten zu beobachten. Einige Fahrer hatten fünf Sekunden am Stück ihre Augen auf dem Handy und nicht auf der Straße.
Hohes Risiko durch Tippen
Ein Artikel bei nytimes.com berichtet über die Studie, für die sechs Millionen Dollar Budget nötig waren. Zu wissenschaftlichen Zwecken wurden die Lastwagen über insgesamt fünf Millionen Kilometer gefilmt.
Unterschied zum PKW
Die Ergebnisse decken sich recht gut mit denen der Universität Utah. Dort wurde eine ähnliche Studie gemacht, welche auch über 18 Monate lief. Studenten wurden dabei in einem Fahrsimulator getestet. Das Ergebnis war, dass man beim Tippen in einem PKW angeblich ein achtmal höheres Unfallrisiko hat. Die Differenz wird damit erklärt, dass ein LKW schwerer zu manövrieren ist als ein Auto.
28.07.2009

