Telekom kündigt Prepaid-Kunden aufgrund von Inaktivität
Die Deutsche Telekom kündigt offenbar Prepaid-Kunden wegen Inaktivität. Laut dem Konzern bekommen die Kunden einen Monat vor der Kündigung ein Schreiben, worin sie darum gebeten werden, die SIM-Karte aufzuladen, sonst werde diese gesperrt. Im Januar bis März sind so 700.000 Karten gekündigt worden.
Bonn (red) – Bei der Deutschen Telekom (www.t-mobile.de) werden inaktive Kunden gekündigt, die ihre Karte seit zwei Jahren nicht aufgeladen haben, so ein Artikel von Spiegel Online. So wurden laut dem Artikel in den ersten drei Monaten diesen Jahres insgesamt 700.000 Prepaid-Karten gesperrt.
Wichtig: Guthaben erstatten lassen
Viele der betroffenen Kunden hatten dennoch Guthaben auf Ihrer SIM-Karte. Dieses Guthaben werde aber zurückerstattet. Hier bemängelt die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, dass das aber viele Kunden nicht wüssten und daher ihr Guthaben nicht verlangten. Nach einem Gerichtsbeschluss in 2009 des OLG Köln muss das Guthaben auch bei gesperrten Karten noch ausgezahlt werden.
Kündigung aufgrund der gebundenen Kapazitäten
Grund für die Sperrung seien die Kapazitäten, die durch diese Kunden gebunden würden. Jedoch gäbe es keine Rechtsgrundlage für diese Kündigung in den AGB, so die Verbraucherzentrale. Denn in den AGB stehe lediglich, dass der Vertrag nach Freischaltung auf unbestimmte Zeit läuft.
26.07.2010

