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Telekom soll Millionenbetrag von Drillisch fordern

Hat der Provider Drillisch tatsächlich für mehrere Zehntausend Handykunden Provisionen kassiert, obwohl diese gar nicht existierten? Diesen Vorwurf erhebt die Telekom; es geht um Millionen.

Handy© Cheyenne / Fotolia.com

Maintal/Bonn (red) - Am gestrigen Montag war bekannt geworden, dass die Deutsche Telekom (www.telekom.de) den Drillisch-Konzern beschuldigt, für Scheinkunden Geld kassiert zu haben. Aufgrund dieses Vorwurfs hatte der Ex-Monopolist die Verträge mit seinem Geschäftspartner fristlos gekündigt. Nun werden weitere Details bekannt.

Provisionen sollen zurückgezahlt werden

Medienberichten zufolge fordert die Telekom mindestens 1,3 Millionen Euro aus Provisionszahlungen von Drillisch zurück. Zudem sei bei der Staatsanwaltschaft in Hanau Strafanzeige erstattet worden. Den Berichten zufolge könnte sich die Höhe der Forderung noch erhöhen. Offenbar geht es um rund 30.000 Handyanschlüsse, die Drillisch aktiviert haben soll, ohne dass tatsächlich Kunden dahinter standen. Drillisch bestreitet die Vorwürfe.

Mobilfunkkunden hätten keine Nachteile

Kunden der Drillisch-Provider wie etwa simply oder Rewe Mobil sollen aus dem gekündigten Vertrag keine Nachteile entstehen, hieß es von Seiten der Telekom.

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