Tipps zum Internetsurfen mit dem Handy im Ausland
Anders als bei Handy-Telefonaten gibt es für die Datenübertragung innerhalb des EU-Auslands noch keine Preisobergrenze. Wer im Urlaub eben mal schnell seine E-Mails checken will, muss sich auf unliebsame und teure Gebühren einstellen.
Hannover (red) – Die Preise für die Datenübertragung über Mobilfunknetze schwanken selbst aus EU-Ländern zwischen zwei und 20 Euro pro Megabyte. Schon wer sich im Grenzgebiet aufhält, sollte genau auf das gerade benutzte Mobilfunknetz achten, empfiehlt das Computermagazin c't.
Mobilfunknetz manuell einstellen
Auf Sylt ist man beispielsweise schnell bei einem dänischen Netzbetreiber eingebucht, in den Alpen bei einem österreichischen. Wer etwa im Funknetz der Schweiz mit dem falschen Tarif eine Nachrichtenseite aufruft, ist mit einem Schlag um 30 Euro ärmer. In solchen Fällen sollte man folglich immer versuchen, manuell auf das Netz des eigenen Anbieters umzuschalten.
Konditionen der Mobilfunker beachten
Außerdem empfiehlt sich, vor dem Urlaub nach den besten Konditionen seines Mobilfunkanbieters für die Datenübertragung im ausgewählten Land zu suchen. Die Angebote reichen von teurer volumenabhängiger Rechnung bis hin zu Angeboten für Tagesnutzung bei begrenztem Datenvolumen - zusätzliche Übertragungen werden extra berechnet. Um dabei den Überblick zu behalten, helfen Sondernummern der Netzbetreiber, die man anrufen kann.
Software zur Kostenkontrolle
Bei der Kostenkontrolle im Urlaub können auch so genannte Datenzähler helfen, informiert die c't. Mit der Software hat man das Datenvolumen einfach im Blick. Entsprechende Programme gibt es für Notebooks oder als Funktion in den meisten Handys. Man findet sie oft bei den Telefonlisten für eingehende, abgehende und verpasste Gespräche.
03.07.2009

