Trotz Krise: Immer mehr Handy- und Internetverträge
Die Zahl der Handy-Verträge steigt weltweit weiter. Selbst durch die Krise wurde kein Rückgang verursacht, was auch an der besonderen Bedeutung von Handys für Entwicklungsländer liegt. Auch die Quoten für mobiles Internet gehen weiter hoch.
Genf (ddp/red) - Die Zahl der Handynutzer steigt weiter. Ende 2009 habe es weltweit rund 4,6 Milliarden Mobilfunkverträge gegeben, teilte die Internationale Fernmeldeunion (ITU) am Montag mit. Bis Jahresende werde voraussichtlich die Marke von fünf Milliarden erreicht.
Krise wirkt sich kaum aus
Selbst während der Wirtschaftskrise sei kein Rückgang der Nachfrage nach Kommunikationsdienstleistungen festzustellen gewesen, sagte ITU-Generalsekretär Hamadoun Touré. Immer mehr Menschen würden ihr Handy für den Internetzugang nutzen. Zudem sei gerade für Entwicklungsländer die Verwendung von Handys bei Bankgeschäften und im Gesundheitssektor gefragt. Schon einfachste Handys könnten das Gesundheitswesen in Entwicklungsländern verbessern, sagte Touré.
Bald mobiles Internet verbreiteter als stationäres
Zugleich wird bis Ende des Jahres nach Ansicht der ITU die Zahl der Breitband-Verträge von 600 Millionen auf eine Milliarde steigen. Blieben die derzeitigen Wachstumsraten konstant, würden innerhalb der kommenden fünf Jahre mehr Menschen über Laptops oder Smartphones mobiles Internet nutzen als mit stationären Computern.
16.02.2010

